Inline-, Fitness- und Speed-Skating

Inline-, Fitness- und Speed-Skating (57)

Sonntag, 20 August 2017 07:43

Universiade 2017 in Taipeh

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Erstmals in der Geschichte der Universiade wurde die Sportart Rollersport- Inline Speedskaten in den Kanon der traditionellen Sportarten aufgenommen.

Und so gab es für die Sportler und Funktionäre im Vorfeld der Meisterschaften viele Fragezeichen. Wie sind die Kriterien für die Sportler für die Qualifikation zu den Meisterschaften? Wer betreut die Mannschaften? Wie wir die Kostenfrage geregelt? Und , und , und…

In den Wochen vor den Meisterschaften wurden alle Fragen , alle Probleme gelöst und so wurden vom Deutschen Rollsport- und Inline Verband fünf Sportler und eine Sportlerin nominiert. Die dem WRIV zugehörige Sportlerin Katharina Rumpus konnte die geforderten Normen erbringen.

Die Juniorenweltmeisterin vergangener Jahre und Europameisterin 2016 im Marathon musste dafür einen ordentlichen „Spagat“ hinlegen: Die Mathematik- und Sportstudentin steht kurz vor ihrem 1. Staatsexamen in Heidelberg und möchte auch bei der Universiade ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen.

Ein gutes Zeitmanagement und der Fokus mit dem Motto „Lernen und Trainieren“ waren bestimmend in den vergangenen Wochen. Je näher die Großsportveranstaltung kam, umso mehr stieg aber auch die Vorfreude darauf. Erste Rückmeldungen aus Taipeh waren dann auch durchweg positiv: super Organisation, super Atmosphäre, super Trainings- und Wettkampfstätten, alles super!

Vor Ort hat Katharina Rumpus aber nicht nur Unterstützung aus dem eigenen deutschen Team. Ihr Trainingspartner vom SSF Heilbronn Fabian Dieterle, seines Zeichens auch Trainer im Württembergischen Rollsport- und Inline Verband, geht für Ungarn an den Start. Der junge Bauphysik Student hat sich in den vergangenen Wochen intensiv in Heilbronn auf die Meisterschaften vorbereitet. Er wird dann unmittelbar im Anschluss an die Universiade nach China zu den Weltmeisterschaften fliegen.

Mal sehen, wie die Meisterschaften gelingen. Schon wieder ein Fragezeichen… Wir jedenfalls drücken den Beiden die Daumen.

(Bernd Rumpus)

Mittwoch, 02 August 2017 14:34

Bericht World Games Wroclaw von Alexander Enderes

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Anbei Bericht des DRIV-Vizepräsidenten Alexander Enderes über die Tage in Wroclaw, dazu eine Zusammenfassung der IG NOV mit zwei weiterführenden Links und die Result Books der Rollsport Wettbewerbe im Speedskating, Rollkunstlauf und Inlinehockey

Bericht World Games.pdf

Roller Hockey.pdf

Roller Skating - Artistic.pdf

Speed Skating Road.pdf

Speed Skating Track.pdf

World Games Team D Abschluss an NOV 170801.pdf

Mit ihrem Sieg beim 37. Berliner Halbmarathon feierte die gebürtige Fleinerin den perfekten Saisonauftakt.

„Es ist fantastisch, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Den Auftakt der Saison so feiern zu können, belohnt einen für das Training im Winter und gibt einem Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe“, erklärte die für das Powerslide/ Matter Team startende Siegerin. Platz zwei belegte Kathis Teamkollegin aus Belgien Sandrine Tas, Platz drei Josie Hofmann aus Gera.

Ergebnisse:

1. Rumpus, Katharina (GER/Powerslide Matter Racing) 37:25 Minuten

2. Tas, Sandrine (BEL/Powerslide Matter Racing) 37:25 Minuten

3. Hofmann, Josie (GER/Arma Racing) 37:25 Minuten

Foto: Thomas Wendt

Vier Sportler der ARGE Rollsport Baden – Württemberg nahmen an den diesjährigen Europameisterschaften teil: Katharina Rumpus (SSF Heilbronn), Larissa Gaiser (TSUGV Großbettlingen), Patrick Reuter (SSF Heilbronn) und Luca Berti (SSF Heilbronn).

Erstmals in der Geschichte des Landesverbandes konnte mit Katharina Rumpus eine Sportlerin den Titel einer Europameisterin im Inline Speedskaten erzielen. Dies war zuvor im Männerbereich nur Matthias Schwierz aus Villingen- Schwennigen im Sprint einmal gelungen. Die Sport- und Mathematikstudentin hatte in den Jahren zuvor bei Europameisterschaften im Aktivenbereich bereits Medaillen im Einzelbereich gewonnen. Die ersehnte Goldmedaille fehlte aber der amtierenden Staffelvizeweltmeisterin. Und so lag der Fokus bei den Europameisterschaften auf einer Strecke, dem Marathon. Über den gesamten Saisonverlauf konzentrierte sich Rumpus fast ausschließlich auf die Marathonstrecken. Und dieser Erfolg gab ihr Recht.

Im Junioren A Bereich feierte Larissa Gaiser die erfolgreichste Meisterschaft ihrer Karriere. Bestens vorbereitet startete sie in die Wettkämpfe. Gerade im Taktischen zeigte sie eine enorme Entwicklung. Das Feld der A Juniorinnen hatte zwar eine überschaubare Größe, aber Gaiser musste sich mit nur geringer Teamunterstützung gegen das italienische und französische Team behaupten. Zwei Titel und eine Bronzemedaille auf den Langstrecken unterstreichen, dass ihr das bestens gelang.

Patrick Reuter, Junioren A, errang Silber in der Staffel bei den Bahnwettbewerben. Im Vorfeld der Meisterschaften verletzte sich der Sportler bei einem Sturz im Training so schwer, dass seine Teilnahme an den Europameisterschaften in Frage gestellt war. Er kam im Laufe der Wettkämpfe mehr und mehr in Fahrt und erzielte auch bei einem Einzelwettbewerb eine TOP Ten Platzierung. Patrick Reuter wird ab Herbst Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr sein und kann sich ein Jahr ausschließlich auf den Sport konzentrieren.

Alle drei Sportler wurden vom deutschen Rollsport- und Inlineverband für die Weltmeisterschaften im September in Nanjing/China nominiert. Luca Berti, Junioren B, nahm erstmals an Europameisterschaften teil. So ging es für ihn ausschließlich darum, Erfahrungen zu sammeln. Und dazu hatte er reichlich Gelegenheit: Die Trainer schenkten ihm das Vertrauen und er wurde auf allen Langstrecken eingesetzt. Auf zwei Strecken konnte er sein aktuelles Potential ausspielen und die ihm aufgetragenen Aufgaben erfüllen. Berti wird ein Sportler für die Zukunft sein.

Die ARGE Rollsport Baden- Württemberg kann stolz auf ihre Sportler sein. Im Vergleich der deutschen Landesverbände untereinander steht der Verband ausgezeichnet da. Mit vier erzielten Goldmedaillen steht nur Hessen besser da. Baden- Württemberg und Sachsen folgen mit drei Goldmedaillen. Andere deutsche Landesverbände konnten keine Titel gewinnen.

BR

Larissa Gaiser vom TSuGV Großbettlingen vertrat als eine von vier Sportlern den WRIV bei den dieshährigen Europameisterschaften in Heerde. 

Der WRIV gratuliert zur erbrachten Leistung und zur Nominierung zur Weltmeisterschaft.

 

Larissa fasste ihre Eindrücke vom Bahnwettkampf unten zusammen. 
Punkte/Ausscheidung:
Das Rennen ging zunächst gemütlich los bis die Italiener bereits von der ersten Glocke an das Feld von vorne kontrollierten und Punkte um Punkte kassierten. Durch einige Angriffe versuchte ich im ersten Teil des Rennens ein paar Punkte zu holen um überhaupt die Chance auf einen Medaillenrang zu haben. Nachdem den 2 italienerinnen 25 runden vor Schluss dann jedoch der ausreusversuch gelang war klar dass nur noch die Chance auf Bronze besteht angenommen ich gewinne den Schlusssprint. Also wurde sich so gut wie möglich erholt um in der letzten Runde auf Platz 3 einzulaufen und so die Bronzemedaille für sich zu entscheiden.

Ausscheidung:
Nachdem die ersten 30 runden flach gelaufen wurden war das Tempo sehr gemütlich wurde ab der ersten Ausscheidung jedoch durch tempoverschärfungen seitens der Holländerinnen gestört. Ich hielt mich viel im hinteren Teil des Feldes auf da ich alleine große Schwierigkeiten hatte mich zwischen die großen Nationen zu drängen, dennoch konnte ich auch von hinten alle Ausscheidungen überstehen und war eine der 5 Finalistinnen.. Eine Runde vor Schluss an Platz 4 liegend die Medaille vor Augen dachte ich ich muss es einfach probieren passierte eine der Italienerinnen in der ersten Kurve eine weitere in der Zielkurve und lieferte mir mit der 3. einen sehr knappen Zielsprint den ich um eine halbe Rolle für mich entscheiden konnte.

1000m:
Bereits einige Kilometer in den Beinen fühlte ich mich bereits im Vorlauf nicht mehr ganz fit schaffte aber als 6. Zeit den Einzug ins Finale.
Im Finale waren die Beine schnell sehr schwer und eine Chance auf Medaille malte ich mir nicht mehr aus.
Dennoch versuchte ich den Angriff von Belgien und Frankreich mitzulaufen und kam nochmal erstaunlich nah an die auf Platz 2 und 3 liegenden heran, im Schlusssprint verpasste ich nur um 3 Tausendstel die Bronzemedaille

3Rennen 2Medaillen und ein knapper 4. Platz niemals was ich erwartet habe. Ich bin rundum super zufrieden und hoffe dass es auf der Straße gut weitergeht :)

Die Straßenwettkämpfe

20km Ausscheidung:
Es ging zwar sehr gemütlich los doch die Ausscheidung begann früh und es wurde aufgrunddessen sehr viel gekämpft also hielt ich mich erneut viel am Ende des Feldes auf um Verwarnungen und unnötigen postitionskämpfen aus dem weg zu gehen
Gegen Ende verteidigte ich dann meine Position hinter Italien um keine Angriff zu verpassen. Als es dann wenige runden vor Schluss zu regnen begann und Italien zu schwächeln schien ergriff ich die Gelegenheit attackierte 1,5 runden vor Schluss und konnte den Sieg vor Holland und 3 mal Italien nach hause fahren

10km Punkte:
Schon vor dem Rennen hatte ich gemerkt dass ich nun doch schon einige Kilometer in den Beinen hatte und das Gefühl wurde während des Rennens nicht besser trotzdem versuchte ich einige Punkte zu erlaufen und verfehlte den Podestplatz am ende um nur einen Punkt.

Donnerstag, 26 November 2015 08:48

Katharina Rumpus ist Vizeweltmeisterin im Speedskaten

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Belgien, Deutschland, China, USA, Kolumbien und Australien beim Kampf um die Positionen.

Dieses Bild zeigt alle Facetten der Leistungssportart Inline Speedskaten:

-          Hart, schnell, kraftvoll, gefährlich, ästhetisch.....

Herzlichen Dank an den Fotografen Thomas Wendt für dieses beeindruckende Sportfoto.

Der WRIV /SSF Heilbronn entsandte zwei Sportlerinnen, Katharina Rumpus und Ronja Binus zu den diesjährigen Weltmeisterschaften nach Taiwan.

Der späte Termin der Meisterschaften, Mitte November, verlangte von den beiden Sportlerinnen, bedingt durch die lange Saison, beginnend Anfang April bis eben nun Mitte November viel an Durchhaltevermögen ab. Galt es doch die Form über einen langen Zeitraum hoch zu halten.

 

Katharina Rumpus, die mit ihren 22 Jahren „erfahrene“ Sportlerin, hatte im Laufe der Saison einige Höhen und Tiefen erlebt.

Aber sie zeigte sich auf den Punkt fit, konzentriert und gut vorbereitet:

Fit auf die Wettkampfwoche, auf den Wettkampftag, ja auf die Minute!

 

Wohl wissend, dass sie bei den Meisterschaften nur wenige Chancen durch die deutsche Teamsetzung bekommen wird, lag der Fokus auf dem Punkterennen der Straße:

In einem dramatischen Rennen, das durch plötzlich einsetzenden Regen und eine komplett falschen Rollenwahl gekennzeichnet war, wuchs die Allrounderin mit großem Skategefühl über sich hinaus. Die Sportlerin ist sicher, vorsichtig formuliert, eine  der besten Regenläuferinnen der Welt.

Am besten kann die Problematik mit dem Automobilrennsport verglichen werden: Ein Regenrennen kann nicht mit Trockenreifen gewonnen werden.

Der sechste Platz kann daher nicht hoch genug bewertet werden.

 

Der nächste Wettkampf sollte diese Leistung aber noch toppen. Das bewährte Staffelteam der vergangenen Jahre Laethisia Schimek/ Groß Gerau, Sabine Berg / Gera und Kathi Rumpus  wuchs im Finale der Staffeln über sich hinaus und erzielte sportlich verdient die Silbermedaille.

Fünf Jahre nach ihrem ersten Weltmeistertitel im Juniorenbereich Guarne/Kolumbien im Jahr 2010 wurde nach zwei weiteren Weltmeistertiteln als Juniorin 2012 in Italien, der Traum wahr:

Ein Podestplatz bei Weltmeisterschaften war das erhoffte Ziel und es wurde von der talentierten Sportlerin im dritten Aktivenjahr erzielt:             Vizeweltmeister!

Aber auch der Nachwuchs steht bereit: Ronja Binus hatte die Nominierung vom Deutschen Rollsport- und Inline Verband in der Tasche. Ihre Aufgabe sollte es sein, Josie Hofmann aus Gera bei den Langstreckenrennen zu unterstützen und in der Staffel die Rolle der Startläuferin einzunehmen.

Die 17 jährige Sportlerin musste dazu eine Klasse höher in die Junioren A Klasse aufsteigen. Gerade bei den Juniorenklassen der Mädchen zeigte sich aber, dass das Leistungsniveau der europäischen Elite mit dem der Weltklasse  nicht zu vergleichen ist.

Die Schülerin des Robert Mayer Gymnasiums zeigte bei ihren Einsätzen enorme kämpferische Qualitäten und ließ immer wieder ihr Talent aufblitzen.

Dank ihres Einsatzes gelang den beiden deutschen Juniorenstaffeln der Einzug in die Finals. Bei entsprechendem,  weiteren  konzentriertem Engagement der Sportlerin, wird ihr die Zukunft gehören.

(Bernd Rumpus)

Donnerstag, 26 November 2015 08:48

Katharina Rumpus ist Vizeweltmeisterin im Speedskaten

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Belgien, Deutschland, China, USA, Kolumbien und Australien beim Kampf um die Positionen.

Dieses Bild zeigt alle Facetten der Leistungssportart Inline Speedskaten:

-          Hart, schnell, kraftvoll, gefährlich, ästhetisch.....

Herzlichen Dank an den Fotografen Thomas Wendt für dieses beeindruckende Sportfoto.

Der WRIV /SSF Heilbronn entsandte zwei Sportlerinnen, Katharina Rumpus und Ronja Binus zu den diesjährigen Weltmeisterschaften nach Taiwan.

Der späte Termin der Meisterschaften, Mitte November, verlangte von den beiden Sportlerinnen, bedingt durch die lange Saison, beginnend Anfang April bis eben nun Mitte November viel an Durchhaltevermögen ab. Galt es doch die Form über einen langen Zeitraum hoch zu halten.

 

Katharina Rumpus, die mit ihren 22 Jahren „erfahrene“ Sportlerin, hatte im Laufe der Saison einige Höhen und Tiefen erlebt.

Aber sie zeigte sich auf den Punkt fit, konzentriert und gut vorbereitet:

Fit auf die Wettkampfwoche, auf den Wettkampftag, ja auf die Minute!

 

Wohl wissend, dass sie bei den Meisterschaften nur wenige Chancen durch die deutsche Teamsetzung bekommen wird, lag der Fokus auf dem Punkterennen der Straße:

In einem dramatischen Rennen, das durch plötzlich einsetzenden Regen und eine komplett falschen Rollenwahl gekennzeichnet war, wuchs die Allrounderin mit großem Skategefühl über sich hinaus. Die Sportlerin ist sicher, vorsichtig formuliert, eine  der besten Regenläuferinnen der Welt.

Am besten kann die Problematik mit dem Automobilrennsport verglichen werden: Ein Regenrennen kann nicht mit Trockenreifen gewonnen werden.

Der sechste Platz kann daher nicht hoch genug bewertet werden.

 

Der nächste Wettkampf sollte diese Leistung aber noch toppen. Das bewährte Staffelteam der vergangenen Jahre Laethisia Schimek/ Groß Gerau, Sabine Berg / Gera und Kathi Rumpus  wuchs im Finale der Staffeln über sich hinaus und erzielte sportlich verdient die Silbermedaille.

 

Fünf Jahre nach ihrem ersten Weltmeistertitel im Juniorenbereich Guarne/Kolumbien im Jahr 2010 wurde nach zwei weiteren Weltmeistertiteln als Juniorin 2012 in Italien, der Traum wahr:

Ein Podestplatz bei Weltmeisterschaften war das erhoffte Ziel und es wurde von der talentierten Sportlerin im dritten Aktivenjahr erzielt:             Vizeweltmeister!

 

Aber auch der Nachwuchs steht bereit: Ronja Binus hatte die Nominierung vom Deutschen Rollsport- und Inline Verband in der Tasche. Ihre Aufgabe sollte es sein, Josie Hofmann aus Gera bei den Langstreckenrennen zu unterstützen und in der Staffel die Rolle der Startläuferin einzunehmen.

Die 17 jährige Sportlerin musste dazu eine Klasse höher in die Junioren A Klasse aufsteigen. Gerade bei den Juniorenklassen der Mädchen zeigte sich aber, dass das Leistungsniveau der europäischen Elite mit dem der Weltklasse  nicht zu vergleichen ist.

Die Schülerin des Robert Mayer Gymnasiums zeigte bei ihren Einsätzen enorme kämpferische Qualitäten und ließ immer wieder ihr Talent aufblitzen.

Dank ihres Einsatzes gelang den beiden deutschen Juniorenstaffeln der Einzug in die Finals.

 

Bei entsprechendem,  weiteren  konzentriertem Engagement der Sportlerin, wird ihr die Zukunft gehören.

Freitag, 09 Oktober 2015 20:39

WRIV Trainingslager und Wettkampf auf Madeira

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Zum Saisonabschluss der erfolgreichen Saison 2015 unterzog sich das WRIV Team mit Fabian Dieterle, Patrick Reuter, Ronja Binus, und dem Youngster Luca Berti einem echten härtetest auf der Sonneninsel Madeira. Schon die 23 stündige Anreise mit Flugabbruch bereits in Stuttgart, forderten dem Team und der Delegationsleitern Anna Huber einiges ab. Nach dem ersten Trainingstag machte die Mannschaft beim Eisbad im Atlantik unliebsame Bekanntschaft mit Seeigeln. Zur Frage steht jedoch, warum die einheimischen Sportler davon verschont geblieben sind. Die anspruchsvolle Bahn mit engen Kurven und unebener Oberfläche stellte die Sportler bei dem Wettkampf vor geringere Probleme als beim Training erwartet. Youngster Luca feierte mit seinem ersten internationalen Erfolg seinen Einstand in das etablierte Team. Die A Junioren Fabian und Patrick konnten mit dem Aktiven gemischten Feld mit den Weltklasse Sportlern Elton Desouca, Gewndal le Pivert, Diogo Marreiros und Marten Dias erfolgreich mithalten und sich im Klassement der A Junioren letztlich auf Platz 2 und 3 platzieren. 

Ronja, angehende Weltmeisterschaftsteilnehmerin, startete als große Favoritin in den Wettkampf. Die zeigte sie auch in dem ersten Rennen gegenüber der Konkurrenz. Leider stürzte sie bei 5000m Ausscheidung in der Zielkurve bei einem Zweikampf mit Caolina Ferreira. Trotzdem erzielte sie im Klassement der jun B einen 5 Platz. Die anschließenden Tage wurden für ein intensives Training genutzt um die Sportler auf die kommende Eissaison und Ronja auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Teambildende Maßnahmen wie Wettschwimmen im Meer und eine Schlittenfahrt im Hochsommer auf Kufen in Funchal stärkten das psychische Leistungsvermögen. Im vertrauen: das Nervenkostüm der Sportler und Betreuer war dadurch ganz schön angekratzt.

 

Donnerstag, 27 August 2015 17:26

Trauer um Dr. Barbara Fischer

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Sechs Sportler des Württembergischen Inline- und Rollsportverbands nahmen an den Europameisterschaften auf der Bahn (Wörgl) und Innsbruck (Straße) teil:

Katharina Rumpus (Heilbronn), Fabian Dieterle (Heilbronn), Patrick Reuter (Heilbronn),Ricardo Kugler (Großbettlingen), Ronja Binus (Heilbronn) und Larissa Gaiser (Bernhausen)

Europameisterschaften:

Katharina Rumpus, Aktivenklasse: Die erfolgreichste Sportlerin des WRIV der vergangenen Jahre konnte sich studienbedingt kaum auf die Meisterschaften vorbereiten und musste das komplette Trainingslager auf der Bahn streichen. Morgens mit der Bahn nach Tirol anreisend um nachmittags am Wettkampf teilzunehmen, waren nicht die besten Ausgangsvoraussetzungen.

Trotzdem erfüllte die Sportlerin mit einem fünften Platz in ihrer Paradedisziplin, dem Marathon, die Qualifikationsnorm für die Teilnahme an den diesjährigen Weltmeisterschaften.

Ergebnisse: Straße 20000m A 18. Platz; Bahn 15000mA 20. Platz, Marathon 5. Platz

Fabian Dieterle, Junioren A: Der trainingsfleißige und talentierte Sportler startete mit hohen Zielen und einem ausgezeichneten Trainingszustand in die Saison. So konnte er gleich zum Saisonauftakt einen Podestplatz bei einem Rennen in Portugal erzielen. Während des ersten Europameisterschafts-Vorbereitungstrainingslagers Anfang Juni zeigte er sein Potential und bekam großes Lob von den Trainern. Leider erkrankte der Sportler noch während des Trainingslagers schwer und musste in der Folgezeit einen dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt auf sich nehmen. Eine Teilnahme an der EM schien zu der Zeit ohne Aussicht. Kurz vor der EM gaben die Ärzte grünes Licht für den Start an der EM. Dieterle stellte sich darauf bei seinen Einsätzen voll in den Dienst der Mannschaft. Respekt Fabian!

Ergebnisse: 20000m A 20. Platz; Marathon 32. Platz; 10000m A 21. Platz;

Patrick Reuter, Junioren A: Der Sportler mit dem großen Skategefühl und mittlerweile auch guten taktischen Fähigkeiten, steigerte sich während der Meisterschaften von Rennen zu Rennen. Er erwarb sich damit auch zunehmend das Vertrauen der Trainer. So wurde er in seinem ersten Jahr Zugehörigkeit in der Junioren A Klasse bereits in der deutschen Staffel eingesetzt. Er erfüllte seine Mannschaftsaufgaben mit großer Leidenschaft und zeigte, dass er auch auf dem deutlich höheren Niveau der Junioren A Klasse bereits konkurrenzfähig ist.

Ergebnisse: Straße 20000m A Platz 15; Marathon Platz 16; 15000mA Platz 16; Staffel 5000m Platz 4; 1000m Platz 17;

Junioreneuropameisterschaften:

 Ricardo Kugler, Junioren B: Das Supertalent aus Großbettlingen startete mit großen Hoffnungen und Erwartungen in die Meisterschaften. Die Ergebnisse aus den vorherigen Europacuprennen zeigten, dass der Sportler Chancen auf eine Einzelmedaille hatte. Durch einen Fahrradunfall bereits leicht verletzt in die Meisterschaften startend, war er der Pechvogel unseres Teams:

Durch einen Sturz beim Wechsel in der Staffel, verletzte sich Ricardo Kugler an der Schulter so schwer, dass er an den gesamten  Meisterschaften nicht mehr teilnehmen konnte.

Gute Besserung, Ricardo!

Ergebnisse: 5000m P 12. Platz; 500m Sprint 9. Platz

 Ronja Binus, Junioren B: Medaillen waren erhofft- Ronja lieferte!

 Die Sportlerin war mit ihren Ergebnissen die erfolgreichste WRIV Sportlerin dieser Meisterschaften! Die trainingsfleißige und mit großem Kämpferherz ausgestattete Sportlerin konnte alle an sie gestellten Erwartungen erfüllen. Die gesamte Saison über zeigte sie Leistungen bei den Europacup Rennen, die sie in den Kreis der Favoriten hoben. Zudem startete die Sportlerin eine Klasse hoch, in die Klasse Junioren A.

Der Dachverband  forderte dies, um bei entsprechenden Erfolgen, eine Weltmeisterschaftsnominierung vornehmen zu können.

Ergebnisse: 15000mA  2. Platz; 1000m 3. Platz; Staffel 5000m 2. Platz; 10000m P 19. Platz;10000mA 9.Platz

Larissa Gaiser, Junioren B: Die ehrgeizige Sportlerin hat sich in den vergangenen Jahren taktisch und technisch enorm verbessert. Auch in den Wintermonaten durch eine langwierige Verletzung gehandicapt, war ihr Start in die Saison nicht einfach. Trotzdem zeigte sie über die gesamte Saison in der Juniorenklasse B sehr gute Leistungen und erzielte dabei Podestplätze bei den Europacuprennen.

Die Sportlerin kehrt nun verdient mit zwei Medaillen nach Bernhausen zurück.

Ergebnisse: 10000mP 3. Platz; 5000m Staffel 2. Platz; 15000mA 4. Platz; 200m 8. Platz; 10000mA  16. Platz

 Bernd Rumpus, Verbandstrainer WRIV

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