Sonntag, 20 August 2017 07:43

Universiade 2017 in Taipeh

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Erstmals in der Geschichte der Universiade wurde die Sportart Rollersport- Inline Speedskaten in den Kanon der traditionellen Sportarten aufgenommen.

Und so gab es für die Sportler und Funktionäre im Vorfeld der Meisterschaften viele Fragezeichen. Wie sind die Kriterien für die Sportler für die Qualifikation zu den Meisterschaften? Wer betreut die Mannschaften? Wie wir die Kostenfrage geregelt? Und , und , und…

In den Wochen vor den Meisterschaften wurden alle Fragen , alle Probleme gelöst und so wurden vom Deutschen Rollsport- und Inline Verband fünf Sportler und eine Sportlerin nominiert. Die dem WRIV zugehörige Sportlerin Katharina Rumpus konnte die geforderten Normen erbringen.

Die Juniorenweltmeisterin vergangener Jahre und Europameisterin 2016 im Marathon musste dafür einen ordentlichen „Spagat“ hinlegen: Die Mathematik- und Sportstudentin steht kurz vor ihrem 1. Staatsexamen in Heidelberg und möchte auch bei der Universiade ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen.

Ein gutes Zeitmanagement und der Fokus mit dem Motto „Lernen und Trainieren“ waren bestimmend in den vergangenen Wochen. Je näher die Großsportveranstaltung kam, umso mehr stieg aber auch die Vorfreude darauf. Erste Rückmeldungen aus Taipeh waren dann auch durchweg positiv: super Organisation, super Atmosphäre, super Trainings- und Wettkampfstätten, alles super!

Vor Ort hat Katharina Rumpus aber nicht nur Unterstützung aus dem eigenen deutschen Team. Ihr Trainingspartner vom SSF Heilbronn Fabian Dieterle, seines Zeichens auch Trainer im Württembergischen Rollsport- und Inline Verband, geht für Ungarn an den Start. Der junge Bauphysik Student hat sich in den vergangenen Wochen intensiv in Heilbronn auf die Meisterschaften vorbereitet. Er wird dann unmittelbar im Anschluss an die Universiade nach China zu den Weltmeisterschaften fliegen.

Mal sehen, wie die Meisterschaften gelingen. Schon wieder ein Fragezeichen… Wir jedenfalls drücken den Beiden die Daumen.

(Bernd Rumpus)