Inline-Alpin und -Downhill

Inline-Alpin und -Downhill (253)

Am 16. und 17.09.2017 wurde in NemcickyTschechien ein Weltcup Punkterennen und das Weltcupfinale ausgetragen.

Samstags am frühen Morgen waren alle, Teilnehmer und der Ausrichtende Verein, fleißig mit dem Aufbau beschäftigt. Die Fahrer und ihre Begleiter stellten zügig die Pavillons auf, denn in der Nacht hatte es geregnet und der Himmel ließ mehr erahnen.

Den 1.Lauf mussten die ersten Fahrer halbtrocken bewältigen was bei diesen Bedingungen sehr schwierig weil es schmierig war. Es trocknete mit der Zeit weiter ab und es konnte mit Trockenrollen gefahren werden. So wurde der 1. Lauf fast trocken beendet.

Beim 2. Lauf begann es ab dem 2. Drittel wieder an zu Nieseln, was den Fahrern erneut schwierige Bedingungen bescherte, was zu etlichen Stürzen und deutlichen Rutschern führte. Am Tag des Weltcupfinale wurde der Himmel über der Rennstrecke immer dunkler und laut Wetterradar sollte gegen 11.00 eine Regenfront aufziehen, die wenn auch nasse so doch beständige Streckenverhältnisse versprach, was für ein so wichtiges Event wie ein Weltcupfinale doch wünschenswert ist.

So warteten die Rennläufer in ihren Mobilen Rennhütten oder im Bistro auf Regen. Gegen 11.30 zog diese Front tatsächlich auf, es regnete kräftig und beständig, das Weltcupfinale konnte beginnen. Leider waren wie schon am 1. Renntag einige Stürze zu beklagen die bis auf 2 Ausnahmen glimpflich ausgingen.

Der Baden Württemberg- Kader konnte mit durchweg mit guten Leistungen von sich überzeugen. Auf dem Treppchen im Weltranglisten Rennen konnten sich bei den Damen durchweg Deutsche Nationalmannschaftsfahrerinen behaupten Dazu Gratulieren wir zum Rang 1. Magdalena Gruber 2. Merk Luisa (TG Tuttlingen, NM) 3. Schmohl Manuela (SC Unterensingen (NM) Bei den Herren 1. Sven Ortel 2. Waibel Moritz 3. Miks Zvejnieks

Die Nationalmannschaftsfahrerinen Claudia Wittmann, Lisa Wölffing, Katharina Hoffmann und Lisa Schmid erreichten die Plätze 7, 11, 14 und 17. Die Kaderfahrerinen Aurora Hofer, Julia Schleger und Hannah Merk belegten Platz 9, 22, 30.

Die Nationalmannschaftsfahrer Maximilian Schödelbauer, Manuel Wlcek, Ricco Walz, Amir Abo Shawish und Moritz Doms errangen die Plätze 11, 15, 16, 37 und 50. Bei den Kaderfahrern errang Moritz Schreiber einen tollen 12. Platz. Luca Göckeler nach einem Sturz bei schwierigen bedingungen auf Platz 43.

Die Plazierungen im Weltcupfinale Damen Rang 1. Ann-Krystina Wanzke 2. Julia Schleger 3. Elea Börsig 4. Alessandra Veit, 5. Lisa Schmid, 8. Lisa Wölffing, 9. Laura Durst, 10. Kröplin Leonie.

Plazierungen der Herren 1. Marco Walz, 2. Zvejnieks Miks, 3. Sven Ortel 6. Jörg Bertsch, 7. Schödelbauer Maximilian, 9. Moriz Waibel und auf Platz 10. Moritz Doms.

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Ergebnis Downhill Time Trial: Damen: 1. Emilie Sadoux (Frankreich), 2. Mira Börsig (TG Tuttlingen), 3. Martina Paciolla (Italien).

Ergebnis Downhill Cross: Damen: 1. Martina Paciolla (Italien) 2. Emilie Sadoux (Franbkreich), 3. Mira Börsig (TG Tuttlingen).

Beflügelt vom Erfolg ihrer Vereinskollegen bei den World Roller Games in Nanjing ging die Downhill-Expertin Mira Börsig in ihre Abfahrtentscheidungen. Die Strecke mit einem teilweisen Gefälle von 15-20 Prozent und einer 90 Grad-Kurve ins Ziel sorgte vor allem im Training für große Herausforderungen. Über 60 Stürze am ersten Trainingstag und zwei Knochenbrüche spiegeln die Herausforderungen der Strecke und dieser Hochgeschwindigkeitsinlinesportart wider. Beim ersten Rennen, dem Time Trial genannten Einzelzeitfahren klappte bereits alles. Mit der zweitbesten Zeit aller Fahrerinnen gewann Mira Börsig die Silbermedaille. Am Folgetag beim Downhill Cross hatte sie zunächst Pech. Im Halbfinale stürzte ihre Gegnerin, die Französin Emelie Sadoux an einer Engstelle. Mira Börsig hatte keine Chance mehr auszuweichen und stürzte so schwer, dass sie erst nach der Weltmeisterin im Time Trial aufstehen und ins Ziel fahren konnte. Somit durfte sie nur noch im kleinen Finale um Platz drei antreten. Dort besiegte Mira Börsig dann eine weitere französische Fahrerin und gewann mit der Bronzemedaille ihre zweite Weltmeisterschaftsmedaille. Die Tuttlinger Starter haben damit einen guten Beitrag zum Gesamtabschneiden der deutschen Mannschaft mit Platz vier im Medaillenspiegel aller Nationen geleistet. Zwei Tage Besichtigung in Nanjing und Shanghai rundeten die erfolgreichen und für alle Teilnehmer sehr beeindruckenden ersten Word Roller Spiele ab.

- insgesamt 39 Starter aus 14 Länder - eine sehr selektive Strecke (bei manchen Abschnitten zwischen 15 bis 20% Gefälle) mit zwei Engstellen und einer 90 Grad Kurve im Ziel

- Freitag (08.09.): Kompletter Trainingstag (Laut den zuständigen Volunteers gab es Zahlen vom Trainingstag: 39 Athleten, über 60 Stürze, 14 Verletzungen, 4 wurden ins Krankenhaus überwiesen, 2 haben sich etwas gebrochen)

- Samstag (09.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill im Time Trial: Es waren insgesamt 39 Starter. Vor dem WM Lauf am Samstag gab es zwei Quali-Läufe. Zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften durften nur die 5 besten Damen und 20 besten Herren an den Start. Die nicht qualifizierten Läufer durften somit nicht an der WM teilnehmen.

- Sonntag (10.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill Cross Teilnehmer: 4 besten Damen und 8 besten Herren

Bericht: Mira Börsig und Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

Anfang September fand zwei Wochen lang in der ostchinesischen Acht-Millionen-Stadt Nanjing eine Weltpremiere statt. Bei den World Roller Games traten die besten Inline- und Rollsportler der Welt aus über 60 Ländern erstmals zu gemeinsamen Weltmeisterschaften in allen Rollsportdisziplinen an. Das dargebotene Spektrum dieser allesamt nicht-olympischen Sportarten war enorm. Vom künstlerischen Rollkunstlauf über Rollhockey, Skateboard bis hin zum rasanten Speed Skating war eine breite Palette an Inline- und Rollsportarten vertreten.

Mit dabei waren als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft auch fünf Inline Alpin und Downhill Fahrer der TG Tuttlingen. Nach drei Tagen der Akklimatisierung und einer spektakulären chinesischen Eröffnungsfeier ging es für die Inline Rennläufer auf den außerordentlich anspruchsvollen Strecken in einem Park am Rande der Stadt um die Medaillen. Das tropische Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Regen sorgte für zahlreiche Stürze, umso mehr, da auch weniger erfahrene Wettkämpfer aus Indien und Indonesien mit am Start waren.

Den Auftakt bei den Rennen machten die Inline Alpin Fahrer. An den ersten beiden Tagen bei Slalom und Riesenslalom reichte es für die Damen jeweils zu zwei Top 10 Ergebnissen. Lisa Schmid fuhr jeweils unglücklich auf Platz vier, ganz knapp an den Podestplätzen vorbei, die Schülerin Aurora Hofer glänzte dafür mit dem siebten Platz und Mira Börsig erreichte den 10. Platz, bei den Männern belegte Manuel Wlcek jeweils Platz 11. Im dritten Wettbewerb, einem Vielseitigkeitsrennen aus Slalom und Riesenslalom, platzte dann der Knoten für die Tuttlinger Fahrer. Lisa Schmid fuhr im zweiten Lauf noch an ihrer Teamkollegin Elea Börsig vorbei und gewann die Bronzemedaille bei dieser Weltmeisterschaft. Der undankbare Platz vier ging diesmal an ihre Freundin Elea Börsig.

Bericht: Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

Mona Sing ist mit Top-Läufen zur erfolgreichsten Sportlerin bei den Weltmeisterschaften der Rollsportler in Nanjing (China) geworden. Sie gewann alle Inline-Alpin-Wettbewerbe bei den Frauen: Slalom, Riesenslalom und Kombination. Noah Sing platzierte sich mit je zwei fünften Rängen im Slalom und in der Kombination der Männer hervorragend.

Noah und Mona Sing an der Rennstrecke im Nanjing Jubaoshan Sports Park, B

Mona Sing und Noah Sing von der SV Winnenden sind bei den Roller Games World Championships in der Sechsmillionen-Stadt Nanjing, 300 km westlich von Shanghai, für die Deutsche Inline Alpin Nationalmannschaft gestartet. Die Roller Games wurden zum ersten Mal in der Geschichte des Rollsports ausgetragen. 4000 Athleten aus über 50 Ländern nahmen teil. Eine der hierbei ausgetragenen zehn Rollsportdisziplinen war Inline Alpin Skating. An vier Wettkampftagen wurde ein Slalom, ein Riesentorlauf, ein Kombinationswettbewerb und ein Teamwettbewerb durchgeführt. Vier Tage vor Wettkampfbeginn sind Mona und Noah Sing mit neun weiteren Sportlern der Inline-Alpin Nationalmannschaft nach China gereist und haben sich auf die Wettbewerbe vorbereitet. Bei einem Training auf der Rennstrecke im Nanjing Jubaoshan Sports Park, sah es für die Winnender Skater zunächst nicht gut aus. Mona Sing stürzte im fast 13 % steilen Mittelteil der schwierigen Strecke, wo eine S-Kurve durchfahren werden musste. Auch Noah Sing kam im Training nicht fehlerfrei durch diese Passage. Doch am ersten Wettkampftag lief es besser. Mit zwei technisch sauberen Läufen holte Noah Sing den fünften Platz im Slalom. Mona Sing freute sich nach dem ersten Durchgang über Platz zwei, mit nur 14 hundertstel Sekunden Rückstand auf die Weltranglistenerste Claudia Wittmann vom FC Chammünster. Im zweiten Lauf fühlte Sing sich noch sicherer, legte Bestzeit vor und konnte mit einem Hauch von einer hundertstel Sekunde Vorsprung, in der Summe beider Durchgänge, den Gewinn ihrer ersten Goldmedaille feiern.

Bild Simone Schödlbauer

Am nächsten Tag, beim Riesentorlauf, waren die Abstände deutlicher. Es regnete, der nasse Belag und die kurvenreiche, teilweise steile und rutschige Strecke waren eine echte Herausforderung, die das ganze Können der Läufer abverlangten. Einige Rennläufer schieden aus. Mona Sing jedoch zeigte im ersten Durchgang einen Traumlauf und gewann nach einem sicher gefahrenen zweiten Durchgang mit einem Vorsprung von insgesamt 0.7 Sekunden ihre zweite Goldmedaille. Noah Sing hatte Pech. Während seinem Lauf zum ersten Durchgang regnete es besonders stark, die Sicht war schlecht. Trotzdem war Sing schnell, hatte im unteren Teil der Strecke einen kleinen Fehler fuhr hierdurch am Tor vorbei und schied aus. Am dritten Wettkampftag wurde als Novum ein Kombinationswettbewerb (erster Durchgang Slalom, zweiter Durchgang Riesenslalom) als Ersatz für den geplanten Parallelslalom ausgetragen. Aufgrund der von den Chinesen auf die Straße gestellte Absperrung wurde die Strecke für den Parallelslalom zu schmal. Es war wieder nass. Mona Sing zeigte ihr ganzes Können. Souverän gewann sie sowohl den Slalom im ersten Durchgang, als auch den Riesenslalom im zweiten Durchgang. Mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden holte sie die dritte Goldmedaille. Bei den Männern waren die Zeitabstände deutlich geringer. Noah Sing lag nach dem Slalom auf Platz vier. Nach dem Riesenslalom landete er, als zweitbester deutscher Teilnehmer, mit sieben hundertstel Sekunden Rückstand auf den Goldmedaillengewinner im Slalom, dem lettischen Profi-Skirennsportler Kristaps Zvejnieks, auf einem guten fünften Platz.

Das „Abenteuer China“ hat sich für die Winnender Skater gelohnt. Aber auch ohne Medaillen war die Reise nach China ein unvergessliches Erlebnis. Wichtig war den Winnendern und ihren Kameraden vom Nationalteam ihre Sportart populärer zu machen.

Auch der Weltrollsportverband spricht nach 15 Wettkampftagen zufrieden von einem tollen Ereignis, welches 2019 in Barcelona wiederholt werden soll. Im Medaillenspiegel der Roller Games World Championships landete Deutschland mit insgesamt 10 Goldmedaillen auf Platz 4 (1. Kolumbien, 2. Italien, 3. Frankreich, 4. Deutschland, 5. China, 6. USA, …).

Bericht Volker Sing

Erstmalig in der Geschichte des weltweiten Inline- und Rollsports wurden die World Roller Games vom 02. September bis 09. September in Nanjing/China vom Weltverband FIRS (Fédération Internationale de Roller Sports) ausgetragen. Dieser Wettbewerb führte alle Disziplinen des Inline- und Rollsports wie zum Beispiel Rollkunstlauf, Inline-Hockey und Skateboard zusammen. Die Wettbewerbe wurden als Weltmeisterschaft durchgeführt. Auch die Inline-Alpin Wettbewerbe waren Teil der Wettbewerbe und Manuela Schmohl vom SC Unterensingen war für die deutsche Nationalmannschaft am Start. Die Strecke war mit einem Durchschnittsgefälle von ca. 9 % und einer S-Kurve sehr anspruchsvoll für alle Athleten. Am ersten Wettkampftag, Samstag 02.09.2017, wurde der Weltmeistertitel im Slalom ausgetragen. Bei den Damen gab es ein Kopf an Kopf Rennen unter den ersten Drei. Manuela Schmohl belegte mit lediglich 15 hundertstel Rückstand einen hervorragenden dritten Platz. Weltmeisterin wurde Mona Sing vom SV Winnenden mit einem Wimpernschlag von 1 hundertstel vor der Vizeweltmeisterin Claudia Wittmann vom FC Chammünster. Bei den Männern ging der Weltmeistertitel nach Lettland zu Kristaps Zvejnieks, Vizeweltmeister wurde Marco Walz vom TSV Steinenbronn und Sven Ortel vom DJK-SV Adlkofen belegte den dritten Rang. 

Für den zweiten Wettkampftag wurde der Riesenslalom festgelegt, welcher bei strömendem Regen alles von den Rennläufern abverlangte. Auch hier konnte Manuela Schmohl einen tollen dritten Platz einfahren. Weltmeisterin wurde auch in dieser Disziplin Mona Sing vor Lara Kögel vom FC Chammünster. Das Podest bei den Herren war international belegt, der Weltmeistertitel ging aber auch hier nach Deutschland zu Marco Walz. Vizeweltmeister wurde der Spanier Marco Morera Dominguez und Platz drei ging nach Lettland zu Miks Zvejnieks.

Auch der dritte Wettkampftag war mit reichlich Regen angesagt, was sich für den Vormittag auch leider bewahrheitete. Es fand eine neue Disziplin, die Kombination, statt. Bei dieser Disziplin wird der erste Durchgang als Slalom ausgetragen. Hier konnte sich Manuela Schmohl mit dem dritten Zwischenrang eine tolle Ausgangssituation erfahren. Der zweite Durchgang wurde als Riesenslalom ausgetragen, was eine schnelle Umstellung der Techniken für die Athleten bedeutet. Manuela Schmohl riskierte alles um die bisherige Platzierung noch einmal zu verbessern. Doch auf regennasser Straße war es etwas zu viel Risiko und sie Stürzte in der schwierig zu fahrenden S-Kurve. Der Weltmeistertitel ging auch hier wieder an Mona Sing, die eine tolle Wettkampfserie zeigte. Vizeweltmeisterin wurde Lara Kögel vom FC Chammünster und Lisa Schmid von der TG Tuttlingen belegte den dritten Platz. Bei den Herren konnte sich wieder Marco Walz vor dem Spanier Sergio Mendez Perez und Miks Zvejnieks aus Lettland durchsetzten.

Für den vierten und letzten Wettkampftag bei den Inline-Alpin Sportlern war der Team-Wettbewerb im Slalom angesetzt. Glücklicherweise meinte es auch wieder das Wetter gut mit den Sportlern und zeigte sich von der besten und sonnigsten Seite. Ein Team einer Nation besteht aus zwei Damen und zwei Herren. Alle Teammitglieder müssen das Ziel erreichen, damit die Zeiten aller Teammitglieder zusammengezählt werden können. Das Team mit der geringsten Zeit nach zwei Durchgängen gewinnt den Wettbewerb. Deutschland ging als Titelverteidiger mit Manuela Schmohl, Claudia Wittmann, Sven Ortel und Marco Walz an den Start. Mit zwei sicheren und engagierten Läufen dominierten die vier den Wettbewerb und konnten sich erneut den Weltmeistertitel im Team- Wettbewerb sichern. Vizeweltmeister wurde die Tschechische Republik und Spanien konnte sich den dritten Platz erkämpfen.

Bericht: Emil Schmohl

Fotos Simone Schödlbauer

tolle Erfolge feierten Inline-Alpin Sportler bei den WorldRollerGames in Nanjing im Slalom, Riesenslalom, Kombination uind Teamwettbewerb

beim Check-In in Frankfurt am Main, Foto Simone Schödlbauer

 

(Foto Simone Schödlbauer)

Slalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Manuela Schmohl (NM) 4.Platz Lisa Schmid (NM) 7.Platz Aurora Hofer (Landeskader)

Slalom Herren 2. Platz Marco Walz (NM) 5. Platz Noah Sing (NM) 11. Platz Manuel Wlcek (NM)

Riesenslalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Manuela Schmohl (NM) 4.Platz Lisa Schmid (NM) 10.Platz Mira Börsig (NM)

Riesenslalom Herren 1.Platz Marco Walz (NM) 11. Platz Manuel Wlcek (NM)

Kombi – Slalom und Riesenslalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Lisa Schmid (NM) 4.Platz Elea Börsig (NM) 9.Platz Mira Börsig (NM)

Kombi - Slalom und Riesenslalom Herren 1.Platz Marco Walz (NM) 5.Platz Noah Sing (NM)

Team Gold: Marco Walz und Manuela Schmohl (beide NM)

(Foto Simone Schödlbauer)

 

 

Parallel-Slalom:

Schüler Weiblich : Silber Hanna Merk TG Tuttlingen,  Bronce Aurora Hofer TG Tuttlingen

Jugend Weiblich: Silber Julia Schleger Künzelsau

Jugend Männlich: Gold Moritz Doms

Active Weiblich: Gold Mona Sing SV Winnenden

Active Männlich: Silber Marco Walz

Slalom:

Schüler W:  Gold Hanna Merk TG Tuttlingen, Bronce Laura Durst TSV Steinenbronn

Jugend W: Gold Elea Börsig TG Tuttlingen, Bronce Lisa Schmid TG Tuttlingen

Jugend M: Gold Moritz Doms TG Tuttlingen, Silber Manuel Wlcek TG Tuttlingen

Active W: Silber Mona Sing

Active M Bronce Jörg Bertsch TSV Degmarn

Fotos: Martina Schleger

Nicht nur Paella, Tapas und Vino lockten uns nach Villablino, sondern mitten in dem kleinen Bergdorf bei Leon fanden die Europameisterschaften und Weltcup statt. Der Skiclub Leita glänzte mit vielen freiwilligen Helfern, Fernsehteams und Reportern, die die Rennen mit 169 Startern Live im Internet übertrugen. Zahlreiche Zuschauer säumten die Rennstrecke und feuerten die Läufer drei Tage lang an. Es waren Läufer aus 8 Nationen am Start. Bei tollen Wetterbedingungen herrschte die ganzen Tage eine tolle Atmosphäre. Vor Ort konnten unsere Läufer vom BaWü Kader Nord und Süd noch zwei Tage trainieren. An einem Tag auf der Trainingsstrecke der Leita Läufer und am 1. Renntag direkt auf der Rennstrecke. Schnell war allen klar, das werden drei harte Renntage. (werden). Am Nachmittag während der spanischen Siesta fiel dann der Startschuss für den Weltcup. Durch das aufgerissene Bärenmaul auf der Startrampe stürzten sich die Läufer in die Stangen. Nach dem Rennen ging es sofort zur Eröffnungszeremonie mit Siegerehrung. Ein großes Lob an Julia Schleger, die es mit dem 10. Platz unter die TOP 10 geschafft hat.

 

Sina Martin Platz 17, Hannah Merk Platz 25, Laura Durst Platz 27, Aurora Hofer Platz 28, Lisa Schreiber Platz 32, Leah Gann Platz 37. Trotz top Leistung könnten sich unsere Jungs Lars Durst, Moritz Schreiber, Dominik Wlcek und Luca Gökeler nicht für den 2. Lauf qualifizieren. Der zweite Renntag „Europameisterschaften im Parallel-Slalom“ begann sehr früh bei noch frostigen Temperaturen. Alle Läufer mussten sich in den frühen Morgenstunden qualifizieren. Die besten 16 in jeder Altersklasse durften dann am Mittag an den Start gehen. Leider hat es Lisa in ihrer sehr schweren Altersklasse mit Platz 17 nicht geschafft. Nach den getrockneten Tränen hat sie dann unsere Läufer betreut und mächtig mit angefeuert. Wie viele wissen, ist Parallelslalom eine sehr spannende Disziplin, so auch an diesem Tag. Die Luft knisterte und die Spannung vor dem Start war deutlich zu spüren (nicht nur bei den Läufern). Ausgeschieden im 1/8 Finale sind Leah, Lars, Dominik, Luca und Moritz. Nach starken Läufen im ¼ Finale sind Laura und Sina leider ausgeschieden. Dann gab es im ½ Finale einen spannenden Wettkampf zwischen Hannah und Aurora, den Hannah gewonnen hat. Im zweiten ½ Finale ging Julia an den Start und hat gewonnen. Im Finale ist Hannah auf Platz 2 gefahren, Aurora hat das kleine Finale gewonnen und wurde dritte. Das zweite Finale mit Julia war hochexplosiv. Leider hat es nicht auf Platz 1 gereicht, aber einen super tollen 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch an Euch drei.

Nach zwei anstrengenden Tagen stand der letzte Tag an mit den „Europameisterschaften im Slalom“. Das Wetter war immer noch perfekt, im Fahrerlager war gute Stimmung. Hier noch ein Lob an unsere Gastgeber. Das Fahrerlager war super organisiert. Es gab für jeden Läufer Sitzgelegenheit, gekühltes Getränke und Essen. In der Mitte stand ein Bildschirm, auf dem die Läufer die spannenden Läufe mitverfolgen konnten. Ohne Zeitverzögerung war pünktlich um 10.00 Uhr Start. So früh sind noch nicht so viel Spanier unterwegs und die Stimmung wurde dann erst zum 2. Lauf wieder richtig toll. Alle unsere BaWü Kader Läufer hofften auch heute wieder auf gute Platzierungen. Wir Schlachtenbummler haben mächtig angefeuert und freuten uns über das spannende Rennen. Auch am letzten Renntag schafften sie es, einige Podestplätze zu holen.

Platzierungen bei den Schülern: Hannah Merk Platz 1, Laura Durst Platz 3, Aurora Hofer Platz 4, Moritz Schreiber Platz 5, Luca Göckeler Platz 6, Dominik Wlcek Platz 9, Lars ist leider ausgeschieden. Platzierungen bei Junioren: Sina Martin Platz 7, Julia Schleger Platz 10, Leah Gann Platz 14 und Lisa Schreiber Platz 15. Nach drei tollen Tagen und vielen Siegerehrungen und Fiestas trafen wir uns zum Abschluss bei José im „Los Mollinos“ zu tollen Burgern, Vino und Musik. Es wurde gefeiert, getanzt und viel gelacht. Der ganze Ort war unterwegs. Es spielten viele Bands in den Straßen und keiner dachte an morgen. Sehr bald in der Früh mussten viele ihre Heimreise antreten. Mit gar keinem Schlaf oder nur 1-2 Stunden ging es dann auf die Heimreise. Es waren wunderbare Tage und wir kommen ganz bestimmt nächstes Jahr wieder. Danke an Villablino, danke an unsere Läufer

(Doris Schreiber)

Bawü-Kader Trainingswochenende in Tussenhausen (Bayern)

Am Wochenende 22./23.07 war der Württembergische Inline Alpin Kader, zu Gast bei Ruth und Patrick Stimpfle.

Am Samstagmorgen gegen 9:00 trafen sich Trainer und Fahrer bei Ruth und Patrick im Garten. Nach Herzlicher Begrüßung und Besprechung über den Tagesablauf und die Einteilung der Gruppen, verstauten alle Teilnehmer das Equipment Bauten die Zelte auf oder bezogen die zugewiesenen Zimmer. Unmittelbar nach dem üblichen Einzugschaos, wurden Trainingsbekleidung und Inliner angezogen und zu den Trainingsstrecken gefahren. Diese lagen ca. 3 Km außerhalb von Tussenhausen.

Nach ausgiebigem Techniktraining wurde die Mittagspause eingeläutet, die Kadermitglieder konnten dieses Mal kräftesparend den Berg nach unten fahren zum Mittagessen. Ruth Stimpfle und Stephanie Prinzing hatten die Verpflegung von ca. 30 Teilnehmern für 2 Tage bestens geplant und für einen flotten Verpflegungsablauf gesorgt.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück gleich wieder den Berg rauf zum Technik und Stangentraining mit den Trainern Marco und Wolfgang Walz, Mona Sing, Hans-Peter Merk und Berater Patrick Stimpfle. Nach einem anstrengenden, abwechslungsreichen und schönem Trainingswochenende fuhren wir nach ausgiebiger Verabschiedung gegen 17:00 wieder zurück ins Land der Schwaben.

Herzlichen Dank! An Ruth und Patrick die uns in ihrem Heim aufgenommen haben, an die vielen Helfer die auf, abgebaut, organisiert, eingekauft, verpflegt, geschnippelt, geschmiert und gesalbt haben, ohne die so ein Großes Trainingslager nicht möglich wäre.

 

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Montag, 10 Juli 2017 10:13

Tobias Wöhrle macht das Dutzend voll

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Tobias Wöhrle macht das Dutzend voll Downhill-Inlineskater Tobias Wöhrle vom WSV Ebingen (DRIV, Inline-Downhill-Nationalmannschaft) hat sich zum zwölften Mal den Titel des Deutschen Meisters geschnappt. Beim Weltcup-Rennen in Sant’ Ambrogio di Valpolicella/Italien belegte er den fünften Rang, war damit schnellster deutscher Teilnehmer. Allerdings war die Deutsche Meisterschaft für den 38-jährigen Onstmettinger bei der "Ambrose Downhill Challenge" reine Formsache. Sein einziger Konkurrent in der Männer-Klasse, Moritz Nörl, musste berufsbedingt auf das Rennen verzichten. "Deshalb war schon beim Blick auf die Meldeliste klar, dass der Titel an mich gehen würde. Ins Ziel kommen war alles", so Wöhrle. Der DM-Titel bei den Senioren ging an den Allgäuer Theo Frommlet, auf den Wöhrle am Ende einen Vorsprung von rund neun Sekunden herausgefahren hatte.

Nur knapp verpasste Wöhrle beim zweiten Weltcup der Saison einen Platz auf dem Podest. In 3:01,34 Minuten raste er die rund drei Kilometer lange Strecke beim ersten Lauf ins Tal und auf Rang fünf. Im zweiten Durchgang verbesserte er sich zwar auf 3:00,94 Minuten und rückte enger an die vor ihm liegenden Fahrer heran, allerdings blieb es für ihn mit 1,6 Sekunden Rückstand auf den italienischen Sieger Angelo Vecchi bei Rang fünf. Auf den dritten Platz fehlten ihm gerade einmal 0,39 Sekunden.

Im Inline-Cross-Wettbewerb erreicht Wöhrle ebenfalls den fünften Rang. Nachdem er im Halbfinale auf der langen Gerade zwischen der vorletzten und der letzten Kurve die Flucht nach vorne gesucht hatte, wurde er von zwei Rivalen ausgekontert, und so musste er sich mit einem Platz im kleinen Finale begnügen. Dort aber sicherte er sich den Sieg und damit Rang fünf. In der Cross-Gesamtwertung führt der Onstmettinger das Feld punktgleich mit dem Italiener Pablo Tussetto an, im Einzel-Weltcup ist er Dritter.

Foto: Christine Bilecki

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