Allgemeine Mitteilungen Am 07.06.2022 wird die ehemalige Vorsitzende des WRIV Sigrid Seeger-Losch 85 Jahre alt. Das WRIV-Präsidium gratuliert und wünscht ihr von Herzen weiterhin alles Gute und noch viel Freude an ihren Ehrenämtern   Vita: geboren am 7.6.1937 in Heilbronn-Böckingen verwitwet seit 1986 Industriekauffrau 2 Kinder und 4 Enkel   Aktuelles ehrenamtliches Engagement im Sport: Schatzmeisterin beim REV Heilbronn seit 35 Jahren außerdem Geschäftsstelle und Pressearbeit Lizenzierte Vereinsmanagerin des WLSB/DOSB seit 2002 Insgesamt seit 60 Jahren in verschiedenen Funktionen im Vorstand des REV H. Vorsitzende der Kreisgruppe Heilbronn-Unterland-Hohenlohe der Deutschen Olympischen Gesellschaft seit 1990   Frühere erwähnenswerte Aktivitäten: Aktive Rollkunstläuferin ab 1942 mit Erfolgen im Einzel- und Paarlauf. Zehn Jahre Co-Trainerin und Betreuerin ihres Bruders Karl-Heinz Losch, der während dieser Zeit fünfmal Weltmeister im Rollkunstlaufen wurde. Im Jahr 2014 Autorin der Biografie über K.-H. Losch für die Reihe „Heilbronner Köpfe“ des Heilbronner Stadtarchivs. Internationale Wertungsrichterin seit 1972 mit Einsätzen bei sechs Weltmeisterschaften und zahlreichen Europameisterschaften. Übungsleiterin im Nachwuchsbereich Von 1995 bis 2010 Vorsitzende des Württembergischen Rollsport- und Inline-Verbandes. Leistungssport-Referentin der ARGE Rollsport B.-W. Von 1981 bis 1999 Öffentlichkeitsreferentin des WRIV. Von 1983 bis 1987 Stellvertretende Vorsitzende der Württ. Sportjugend und Vorstandsmitglied des WLSB Gründungsmitglied und 30 Jahre lang Kassenprüferin der Sporthilfe Unterland. Viele Jahre Schöffin beim Amtsgericht Heilbronn. Dienstältestes Mitglied des Stadt- und Kreisverbandes Heilbronn der FDP. Von 2012 bis 2014 Stadträtin in der FDP-Gemeinderatsfraktion der Stadt Heilbronn.   Ehrungen: Am 09.12.1998 in Bonn Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Roman Herzog für das ehrenamtliche Engagement. Ehrenmitglied des Württembergischen Landessportbundes Ehrenpräsidentin des Württ. Rollsport- und Inline-Verbandes Ehrenmitglied des REV Heilbronn Ehrenplakette in Gold der Deutschen Olympischen Gesellschaft Theodor-Heuss-Medaille in Gold Orignaltext und Fotos übersandt von Sigrid Seeger-Losch
Inline-, Fitness- und Speed-Skating Letzten Mittwoch war es endlich so weit. Larrisa Gaiser flog mit Laethisia Schimek, Simon Albrecht (beide Groß-Gerau) und Nils Bühnemann (Halle) zu den diesjährigen World Games. Die vier Sportlerinnen und Sportler hatten sich letztes Jahr bei der WM in Kolumbien für die Wettkämpfe im amerikanischen Birmingham qualifiziert. Für Larissa Gaiser der bisher größte Erfolg in Ihrer Karriere. Die World Games sind eine Parallel-Veranstaltung für Sportarten, die nicht Olympisch sind, aber eine hohe weltweite Verbreitung haben. Es begann für Gaiser alles bei der WM in Kolumbien im letzten November. Nachdem die Nummer 1 in Deutschland, Mareike Thum überraschend ihr Karriereende verkündet hatte und die Mitkonkurrentin Josie Hofmann (Gera), die sich für die Olympia-Quali auf dem Eis entschied, musste Gaiser sprichwörtlich die Kohlen aus dem Feuer holen. Beinahe wäre es für die Nürtingerin gar nicht so weit gekommen. Nach einem unverschuldeten, schweren Sturz im ersten Rennen, musste sie um die Teilnahme an den World Games bangen. Doch sie zeigte sich stark und konnte 3 Top-Ten Platzierungen erlaufen und qualifizierte sich souverän für die World Games. Im Gegensatz zu anderen Ländern sind Medaillen bei den World Games für die deutschen Inline-Skaterinnen und Skater die Grundlage für die DOSB Sportförderung. Nur wenn Deutschland eine Medaille bei den World Games holt, bleibt der Inline-Sport weiter in der höchsten Fördergruppe für nicht Olympische Sportarten. Das bedeutet zusätzlichen Druck für die 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Kurz vor dem Abflug wurde Larissa Gaiser bei ihrem Heimverein noch gebührend Richtung Birmingham verabschiedet und gab uns noch ein kurzes Interview: Larissa Gaiser, wie sieht Deine aktuelle Form aus? Gaiser: „Ab Januar 2022 habe ich mit der intensiven Vorbereitung für die World Games begonnen und habe in den letzten Monaten sehr hart trainiert. Gerade bei den Tempowechseln und der Beschleunigung habe ich mich deutlich verbessert und ich fühle mich über die letzten Jahre gesehen am fittesten.“ Hast Du in der Vergangenheit jemals gedacht, mal für Deutschland bei den World Games zu starten? Gaiser: „Nein, die World Games sind mir erst 2017 so richtig bewusst geworden, da diese ja nur alle 4 Jahre stattfinden. Das habe ich natürlich nicht erwartet“ Was für Strecken wirst Du bei den World Games laufen? Gaiser: „Da ich Langstrecklerin bin, nur die langen Distanzen. Somit die Punkte und Ausscheidungsrennen auf der Bahn und der Straße. Die Mittelstrecke über 1.000m, die ich im letzten Wettkampf vor den World Games in Madeira gewinnen konnte, würde ich auch gerne Laufen, bin aber unsicher wie viele deutsche dort am Ende am Start stehen dürfen.“ Wo siehst Du die besten Chancen auf eine Medaille? Gaiser: „Eigentlich bei den Ausscheidungsrennen. Aber durch meine gute Beschleunigung habe ich auch gute Chancen bei den Punkterennen.“ Da für die World Games im Gegensatz zu den Olympischen Spielen keine neuen Wettkampfstätten gebaut werden dürfen, entspricht leider die Inline-Speedskatingbahn nicht den Internationalen Vorgaben. Ist das eher ein Vor- oder Nachteil? Gaiser: „Das Problem haben alle Mitstreiter. Da die meisten von uns auf optimalen Bahnen trainieren, kann dies ein Vorteil für die Skaterinnen und Skater sein, die aus Ländern wie Indien oder Afrika kommen und dort ebenfalls keine tollen Trainingsbedingungen haben. Aber das müssen wir abwarten. Ich erwarte jedoch komplett andere Rennen als bei der WM oder EM. Da pro Land und pro Rennen nur eine Person an den Start gehen darf, gibt es keine Teamtaktik und jeder ist auf sich allein gestellt. Das könnte gerade für die großen Skatenationen problematisch sein.“ Wann geht es für Dich los? Gaiser: „Mein erstes Rennen ist am 08.07.2022. Vielen Dank für das Interview. Wir wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück für die Wettkämpfe! Das Interview führte Andreas Ratzke von TSuGV Großbettlingen Foto: Larissa Gaiser
Inline-Skaterhockey Jahresbericht 2021_ISH.pdf vom SK-Vorsitzenden Michel Uhlig
Roller Derby Jahresbericht 2021_RollerDerby.pdf Jahresbericht Roller Derby von der SK-Vorsitzenden Christine Eiche
Skateboard/Longboard Raphael Aniol (Trendsportclub-Hohenstaufen e.V.) wird zweiter beim Hirschgarten Park Contest München und gewinnt damit die 1. Regio Meisterschaften Süd Park. Vanessa Konte vom Münchner Club (Skateboarding München e.V.), gewinnt den Titel bei den Damen. Bild und Text: Daniel Schindler
Bestandserhebung Die Unterlagen zur Bestandserhebung können hier abgerufen werden ...