Montag, 14 Januar 2013 23:13

Kaderkriterien

 

Kaderkriterien Saison 2016 / 2017

 

Talent-Kader 

Jüngere Nachwuchssportler, frühestens ab dem 8. Lebensjahr (Schüler C) bis maximal zur Schülerklasse A, die im Verein kontinuierliches Training erhalten,  schon sehr gut auf den Skates stehen und bereits gute bis sehr gute Ergebnisse bei Bahnrennen und/oder dem BaWü-Löwen-Cup erreicht haben.

Die Sportler werden durch die Kadertrainer in den E-Kader berufen.

Sie nehmen danach an Lehrgängen teil, die parallel zum D bzw. D / C Kader stattfinden.

Das Training erfolgt altersspezifisch und überwiegend in spielerischer Form. 

Es wird vorausgesetzt, dass die Nachwuchssportler an sämtlichen Talent- Kader- Maßnahmen teilnehmen, den BaWü-Löwen-Cup absolvieren sowie an  mindestens einem internationalen Bahnwettkampf starten. Dieser int. Bahnwettkampf wird jährlich von den Talent-Trainern festgelegt. 

Zusätzlich wird die Teilnahme an der Baden-Württembergischen und an der Süddeutschen Meisterschaften erwartet.
Sportler, welche sich in internationalen Wettkämpfen messen wollen, können natürlich weitere Wettkämpfe bestreiten. 
Es sollte hierzu erwähnt werden, dass die Reife ein taktisch und technisch kompakter Skater zu erlangen, in der Vielzahl der Wettkämpfe zu  finden ist und es ist somit  immer ratsam an möglichst vielen Wettkämpfen teilzunehmen.
An allen Pflichtveranstaltungen kann die Betreuung durch die Talent-Kadertrainer erfolgen. Dies ist jedoch vor der Veranstaltung mit den Trainern abzustimmen. 

Durch die Landestrainer können in begründeten Fällen auch Einzelfallentscheidungen getroffen werden und Sportler auch jünger als 8 Jahre in den Talentkader berufen werden. Herausragende Talente die dem Talentkader angehören, dürfen in auf Einladung der Landestrainer bereits am Freitagstraining teilnehmen. Hier wird es eine Abstimmung mit den Eltern, den Vereinstrainern/Vereinsvertretern und den Landestrainern über die infrage kommenden Sportler geben.

 

D-Kader

Nachwuchssportler frühestens ab der Schüler A - Klasse mit Ambitionen auf der  Bahn an die deutsche Spitze den Anschluss zu finden oder  Sportler, die schon gute Ergebnisse bei Bahnwettbewerben erreichten.
Die Sportler werden durch die Verbandstrainer gesichtet und in den Kader berufen. Athleten die 2 x unter die ersten 30% der gestarteten Sportler je Strecke bei den Deutschen Meisterschaften erzielen und / oder an der Kadetten – Challenge  teilnehmen, erfüllen ein wesentliches Kriterium zur Berufung in den D-Kader. In diesem Kader verbleiben die Sportler max. 4 Jahre und sollten spätestens nach dieser Zeit in den C Kader des Bundeskaders aufsteigen.
Die Athleten trainieren nach Anleitung der Verbandstrainer, nehmen an den Sichtungslehrgängen des DRIVs, wie auch an nationalen Meisterschaften teil.
Die Teilnahme an ausgewählten internationalen Bahnrennen, nach Rücksprache mit den Verbandstrainern, ist Pflicht. Freistellungen können im Einzelfall erfolgen.

Auch der Besuch sämtlicher Kaderlehrgänge ist Pflicht. Auch hier kann eine Freistellung nur nach Rücksprache mit den Verbandstrainern  erfolgen.

Eine Berufung in den D-Kader und damit die Teilnahme an den deutschen Bahnmeisterschaften ist nur nach Erfüllung beider  Kriterien möglich.

Die Verbandstrainer haben, in Abstimmung mit den LFW, das Recht, Härtefallregelungen zu treffen.

Die Teilnahme an den deutschen Langstreckenmeisterschaften der Straße (Halbmarathon und Marathon) sind von oben genannten Kriterien unberührt.

 Für die Berufung in den D-Kader werden weiterhin die prognostische  Leistungsfähigkeit, leistungsförderliche Umweltbedingungen (z.B. Einsatzbereitschaft  der Eltern, schulische Leistungen, ...) und mentale Persönlichkeitseigenschaften der  Sportler berücksichtigt. 
Die Wettkampfbetreuung bei den Pflichtrennen kann durch die Verbandstrainer erfolgen. Pflichtwettkämpfe sind die vom DRIV festgelegten Qualifikationswettkämpfe.

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