Gabriele Lenz

Donnerstag, 04 August 2022 15:24

Regiocup 24.07.2022 in Winnenden

Die SV Winnenden hat an der Strecke „Eichholz“ das zweite Inline Regio-Cup Rennen der Saison 2022 ausgerichtet. Die RegioCup Rennserie wird von der Sportregion Stuttgart (https://www.sportregion-stuttgart.de/) gefördert.

Unter hochsommerlichen Bedingungen haben Nachwuchssportler und einige Aktive aus Baden-Württemberg an dem Wettbewerb teilgenommen.

Auf einem flüssig gesteckten Slalom Parcours wurden zwei schnelle Durchgänge gefahren. Jeder Teilnehmer erzielte ein Ergebnis und konnte an der Siegerehrung teilnehmen. Nach den Rennen konnte noch trainiert werden. Sportler und Eltern hatten viel Spaß bei dem zügig ausgerichtetem und ausgewerteten Rennen. Ergebnisliste und Cupwertung können unter rennmeldung.de angesehen werden. Das nächste RegioCup Rennen wird am 11.09.2022 in Neidlingen stattfinden, zusammen mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Inline-Slalom.

Text und Fotos: Volker Sing

 

 

In Bad Kötzting in Bayern fanden die Deutschen Meisterschaften im Inline-Alpin Riesenslalom statt. Die Rennen wurden bei besten Bedingungen ausgetragen. Vom BaWü-Kader haben vier Sportler teilgenommen (s. Bild). Zudem starteten alle Bundeskadersportler des WRIV, sowie Senior Sven Wiesler vom SC Künzelsau. Insgesamt haben 14 Sportler aus Baden-Württemberg an den Meisterschaften teilgenommen.

Folgende Platzierungen wurden erreicht:

Schüler weiblich: 3. Tina Zähle, TV Unterlenningen // Schüler männlich: 4. Finn Herberth, TV Unterlenningen // Jugend weiblich: 3. Laura Durst, TSV Steinenbronn // Jugend männlich: 1. Luca Gökeler, TV Unterlenningen / 2. Moritz Schreiber, TV Neidlingen // Aktive weiblich: 1. Mona Sing, SV Winnenden / 2. Elea Börsig, TG Tuttlingen // Aktive männlich: 1. Noah Sing, SV Winnenden // Senioren männlich: 2. Sven Wiesler, SC Künzelsau

 

Text und Fotos: Volker Sing

2022_INT_398-result.pdf

Die Inline-Wettkämpfe der World Games sind vorbei und Larissa Gaiser aus Großbettlingen hat sich hervorragend geschlagen. Sie schaffte in den 4 Langstreckenrennen durchweg Top 10 Platzierungen. Eine Medaille konnte sie trotz starker Leistungen leider nicht mit nach Hause bringen.

Es ging bereits am ersten Tag der World Games bei extremer Hitze auf der neu asphaltierten Bahn los. Dies war wohl auch ein Grund, warum nur wenige Zuschauer den Weg auf die provisorischen Tribünen gefunden hatten. Medial waren die Spiele wieder etwas Besonderes. Sport1 zeigte die Rennen live und mit fachkundlichen Kommentatoren. Zumindest in Deutschland eine neue und tolle Erfahrung.

Bereits im ersten Rennen über 10.000 Meter Punkte/Ausscheidung setzte Gaiser mit Platz 5 ein erstes Ausrufezeichen. In einem couragierten Rennen konnte sie 6 Punkte holen. Nur 3 Punkte fehlten zur Silber- und Bronze Medaille. Bereits am Folgetag ging es weiter. Erst auf der 1.000m Distanz und dann am späten Abend über 10.000m. Über die kürzere Distanz war für Gaiser in einem stark besetzten Lauf im Semifinale Schluss. Im 10.000m Ausscheidungsrennen gab sie nochmals alles, musste sich aber mit Platz 10 zufriedengeben. Ihr fehlte bei diesem Lauf einfach die Kraft, resümierte sie im Anschluss.

An Tag 3 ging es ohne Pause weiter auf den Straßenkurs, der leider mehr einem Hindernisparcours glich und für die Skaterinnen und Skater sehr gefährlich war. In den zwei 180 Grad-Kurven mussten die Sportlerinnen und Sportler aufgrund der hohen Geschwindigkeiten teilweise über Bordsteine und Parkflächen springen. Der Frust der Sportler und der Verantwortlichen über die Wahl der Örtlichkeit war groß.

10K-Punkte Ausscheidungs-Rennen

Larissa Gaiser ließ sich nicht beirren und versuchte im 10.000m Punkterennen von Anfang an zu Punkten. Direkt nach dem Start versuchte sie einen Ausreisversuch, wurde aber kurz vor der ersten Punktewertung von Kolumbianerin Johana Viveros und der Ecuadorianerin Gabriela Vargas unglücklich gestellt. In der Folgezeit konnte sie nicht mehr in die Punktesprints eingreifen und wurde am Ende Neunte.

Im Schlussrennen über die 15.000m Ausscheidung zeigte Sie ihr bestes Rennen bei den World Games. Sie fuhr große Teile des Rennens von vorne und überstand Ausscheidung für Ausscheidung. In einem hitzigen Finale wurde sie als letzte ausgeschieden, was eigentlich Platz 4 bedeutet hätte. Nachdem das Rennen aufgrund von Einsprüchen durch die Schiris per Videobeweis nochmals komplett geprüft wurde, wurde sie am Ende plötzlich auf Platz 8 gelistet. Für sie selbst und auch für die Verantwortlichen und Zuschauer nicht nachvollziehbar, da sie im Rennen durch die Schiedsrichter nicht ausgeschieden wurde. Dennoch kann sie auf ihre couragierte Leistung sehr stolz sein. Medaillen gab es für Deutschland dennoch. Laethisia Schimek (Groß-Gerau) holte Gold über 500m, Simon Albrecht (Groß-Gerau) im 1-Lap Wettbewerb und Nils Bühnemann (Halle) über 10.000m Punkte Bronze. Damit wurde das Ziel von mindestens einer Medaille übertroffen und der Inline-Sport bleibt in der Top-Förderung für nicht olympische Sportarten für die nächsten 4 Jahre.

Bericht: Ralf Marosi

Foto: Andreas Ratzke

Im Rahmen der 1. Baden-Württembergischen Meisterschaften in Eppingen gratulierten die beiden Vorsitzenden der Sportkommission Rollkunstlauf Sigrid Seeger-Losch nachträglich zu ihrem 85. Geburtstag, den die Jubilarin bereits im Juni feierte.

 

Manuela Hinderberger und Angelika Ohlau überreichten einen Blumenstrauß

 

 

Eleonora Tissen vom RRV Eppingen, beendete im Herbst letzten Jahres ihre Karriere als Einzelläuferin. Ihre größten Erfolge feierte die talentierte Sportlerin im Jahr

2012 mit Bronze im Paarlauf der Jugend bei der Kadetten- und Jugendeuropameisterschaft und 2013 mit Bronze bei den Jugendeuropameisterschaften Kadetten Damen. 2015 erreichte sie Bronze in der Pflicht und Gold in der Kombination der Jugend/Damen bei der Jugendeuropameisterschaft. In den Jahren danach erreichte Eleonora vordere Plätze bei den Juniorinnen und Senioren auf der Europa- und Weltmeisterschaften.

Eleonora konnte vielen Medaillen an den nationalen Meisterschaften gewinnen, dies zeigt auch das sie zu den besten Sportlerinnen Deutschlands gehörte.

Die SK Vorsitzenden überreichten Eleonora im Rahmen der ersten Baden- Württembergischen Meisterschaft die Ehrung in Silber.

Bericht: Manuela Hinderberger

Foto: Anja Felchle

Für die REV-Dragons Heilbronn, Bronzemedaillengewinner bei der letztjährigen Deutschen Junioren-Meisterschaft im Inline-Skaterhockey, gab es nach vielen Jahren der Abstinenz wieder einmal einen Aufritt auf internationaler Bühne, nachdem das Team sich für den Europapokal der U 19 in Rossemaison (Schweiz) qualifiziert hatten.

Zwar war von vornherein klar, dass die Käthchenstädter mit dem Turniersieg wenig zu tun haben werden, dennoch gelang es dem Team bei diesem internationalen Wettbewerb, das eine oder andere Ausrufezeichen zu setzen. Blieb man in der Vorrunde noch sieglos, gewann man in der Platzierungsrunde beide Spiele gegen Krefeld sowie die Medway Assasins aus Großbritannien und sicherte sich damit den guten siebten Rang unter den zehn Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz und Großbritannien. Pokalsieger wurden die Chrash Eagles Kaarst vor den Gastgebern SHC Rossemaison. Bei der Siegerehrung durften man sich dann nochmals extra freuen, denn Torhüterin Juliana Pasetto wurde ins Allstar-Team des Turniers berufen und Trainer Michel Uhlig konnte hochzufrieden mit seinen Schützlingen sein, denn die Dragons betrieben mit ihrem Auftreten beim Turnier beste Werbung für die rasante Sportart Inline-Skaterhockey. Beim REV Heilbronn nehmen in dieser Saison vier Teams am ISH-Spielbetrieb teil - von den Bambinis bis zur Regionalliga.

Text: Sigrid Seeger-Losch

Foto: Tina Seidel

Die Deutschen Meisterschaften im Inline Alpin Slalom wurden in Vöhringen bei Neu-Ulm ausgerichtet. 66 Athleten aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen nahmen an dem Wettbewerb teil. Einige Schweizer starteten außer Konkurrenz an den für alle Sportler offenen Rennen.

Teilnehmer BaWü-Kader mit Trainern (es fehlen Hanspeter und Luisa Merk)

Auf einer mittelsteilen Strecke mit einer Durchschnittsneigung von knapp 5 % und ca. 9 % maximalen Gefälle wurden zwei sehr anspruchsvolle Slalomparcours gesteckt. Über 30 % aller Teilnehmer schieden aus. Die Fehlerquote mit vielen Stürzen lag bei über 50 %. Vom BaWü-Kader nahmen leider nur sechs Sportler am Wettbewerb teil.

Sturz vom Schüler-Europameister Finn Herberth am Tor 27, an welchem sehr viele andere Sportler scheiterten

Ergebnisse der WRIV-Sportler bei der DM: Schüler weiblich: 3. Tina Zähle, TV Unterlenningen / Schüler männlich: 3. Finn Herberth, TV Unterlenningen / Jugend männlich: 3. Moritz Schreiber, TV Neidlingen / Aktive weiblich: 1. Elea Börsig, TG Tuttlingen / 2. Lisa Schmid, TG Tuttlingen / Aktive männlich: 1. Noah Sing, SV Winnenden / Masters männlich: 2. Sven Wiesler, SC Künzelsau. Die Altersklassen U8 bis U12 werden nicht für die DM gewertet. Hier gab es folgende Ergebnisse von WRIV Nachwuchssportlern. U8w: 1 Fabienne Hektor, VfL Nagold / U10w: 1. Lya Schwarz / 2. Estella Ringwald, TSV Degmarn / U12w: 1. Luna Schwarz, VfL Nagold / 2. Annabell Schwarz, TSV Steinenbronn / 3. Esther Mollard, TG Tuttlingen / U12 m: 2. Lias Babinsky, TSV Steinenbronn / 3. Felix Unger, TSV Steinenbronn.

Medaillengewinner DM. Darunter sieben Sportler des WRIV

Bemerkenswert ist das Ergebnis von Luna Schwarz, VfL Nagold, welche in der U12 startend, bei der DM der Schülerinnen (U14+U16) Vizemeisterin geworden wäre.

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Text und Fotos: Volker Sing

Im Kitzbühel des Inline-Alpin-Sports, im schmucken Kochertalort Oedheim bei Heilbronn, wurde vom TSV Degmarn ein BaWü-Cup Rennen und ein Weltcuprennen ausgerichtet. Viele Baden-Württemberger Nachwuchsläufer, darunter neun BaWü-Kaderläufer, haben an den Rennen teilgenommen.

Kadersportlerin Tina Zähle auf der Rampe

Mit insgesamt 163 Startern wurden nicht ganz die Teilnehmerzahlen der Jahre vor der zweijährigen Corona-Pause erreicht. Das zum 23. Mal vom TSV Degmarn ausgerichtete Event, kam aber durchaus mit hochsommerlichem Wetter, herausragendem Kommentator, Bewirtung, angeschlossenem Sommerfest und einer tollen Atmosphäre an die Veranstaltungen der Vorjahre heran.

BaWü-Kader mit Trainern

BaWü-Cup Rennen von Stürzen geprägt Der am ersten Renntag ausgerichtete Slalom zum Baden-Württembergischen Inline Slalom Cup wurde als Weltranglistenrennen gewertet und entwickelte sich für die jüngeren Läufer zu einem Fiasko. Der deutsche Bundestrainer setzte einen unrhythmischen ersten Lauf, mit kurzen, versetzten Torabständen. Kaum ein junger Sportler kam fehlerfrei durch den mit 52 Torstangen markierten Parcours.

Spannung pur beim Finallauf zum Weltcuprennen, WRIV-Sportler überzeugen

Beim am nächsten Tag ausgerichteten Weltcuprennen wurde der erste Durchgang vom deutschen Trainer rhythmischer gesetzt. Vor allem bei den Männern sah es nach dem ersten Durchgang sehr eng aus. Jörg Bertsch vom TSV Degmarn, lag zwar mit einem Vorsprung von 63 hunderstel Sekunden praktisch uneinholbar in Führung, ab Position zwei jedoch, lagen die dreizehn folgenden Sportler innerhalb einer Zeitspanne von weniger als einer Sekunde. Das versprach absolute Spannung für den Finallauf. Dieser wurde vom spanischen Nationaltrainer flüssig und schnell gesteckt. Zunächst starteten aber die Frauen in umgekehrter Startreihenfolge zur Laufzeit des ersten Durchgangs. Immer wieder wurden neue Bestzeiten gefahren. Es gab aber auch unerwartete Positionswechsel. Bei den Männern wechselte bis auf den ersten und zweiten Platz fast jeder Sportler seine Position auf der Ergebnisliste. Der Finallauf war Dramatik pur und tolle Werbung für unseren Sport. Das Podium der besten drei Frauen und Männer wurde letztendlich alleine von Bundeskadersportlern aus dem WRIV besetzt.

Gewinner - WRIV-Sportler

2022_INT_385-result._WC_Degmarn.pdf

220702_Ergebnisliste-Degmarn-MichSandel-Cup.pdf

Bericht und Fotos: Volker Sing

In der Rollsporthalle in Eppingen fanden die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Rollkunstlaufen statt. Zum ersten Mal führten dabei die drei Rollsport-Landesverbände Baden-Nord, Südbaden und Württemberg gemeinsame Wettbewerbe durch. Über 200 Teilnehmern aus 15 Vereinen waren am Start bei dieser Premiere, die vom RRV Eppingen hervorragend organisiert war.

Es gibt große Unterschiede bei den Meldungen zu den Wettbewerben zwischen Südbaden und Württemberg. Während die Sportlerinnen und Sportler aus Württemberg nur vereinzelt noch am Pflichtlaufen teilnehmen, kommen die besten Pflichtläufer Deutschlands aus Freiburg. Dort wird das Pflichtlaufen noch ganz großgeschrieben. Ebenso gehören Freiburgs Solotänzerinnen zu den Besten der Republik. Nur die Nachwuchstänzerinnen aus Winnenden stehen zu ihnen in Konkurrenz.

Klare Favoritin war im Kürlaufen die Deutsche Meisterin Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn, deren ausdrucksstarke Perfomance in Kurzkür und Kür zu den Höhepunkten der Meisterschaften zählte und ihr den ersten baden-württembergischen Titel einbrachte. Silber und Bronze gewannen Sarah Bortel und Kiara Reinhardt aus Nattheim vor Melina Humbsch aus Ettlingen. Jugendmeisterin wurde Erica Krieger (RRV Bad Friedrichshall) vor Alisa Pavlov (REV Heilbronn) und Sarah Bürgin (RSV Weil). Beim Pflichtlaufen der Juniorinnen konnte Lisa Dörr aus Eppingen die Silbermedaille erkämpfen.

Attraktives Formationslaufen zeigten die Gruppen vom RRV Eppingen und dem RRKV Nordheim.

Starke Starterfelder gab es bei den Kürwettbewerben in den fünf Alterskategorien der Jahrgänge 2007 bis 2015. Württemberg schickte hier hoffnungsvolle Nachwuchstalente ins Rennen. Dabei konnte sich bei den Schülern A die Heilbronnerin Colleen Fox mit einer tollen Kürpräsentation haushoch von ihren Konkurrentinnen absetzen. Bei den Schülern B gefiel besonders Una Hadzic (REVH). Nur ein paar Zehntel Punkte fehlten ihr zum Sieg über die Weilerin Malin Bürgin. Bei den Schülern C war Katharina Siewert vom RSV Nattheim klare Gewinnerin, während bei den achtjährigen Schülern D und den siebenjährigen Bambinis mit Juna Maelle Mandaus und Nida Erdus jeweils Mädchen aus Heilbronn den Sieg davontrugen. Einen klaren Sieg für den WRIV konnte die Solotänzerin Lilly Florentina Felchle vom der SV Winnenden bei den 14-jährigen Schülerinnen erringen. Im Pflichtlaufen der Schüler A konnte außerdem Emina Dzidic aus Öhringen eine Goldmedaille erkämpfen.

Bei dieser Landesmeisterschaft ging es auch um die Qualifikationen für die deutschen Meisterschaften, die Anfang August im Karl-Heinz-Losch-Rollsportstadion in Heilbronn ausgetragen werden.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Fotos: Mario Rebischke

Am 26.07.2022 finden die ersten Kreis-Schulmeisterschaften „Filstal School Battle“ Skateboard, BMX und Snowboard in Göppingen (Ort der Vielfalt & Freihof Gymnasium) statt.

Die Teilnehmer/innen können bis zum Freitag 14. Juli 2022 online unter www.trendsportclub-hohenstaufen.de oder direkt über https://forms.gle/VSK6zmQtMskiVALZ7 gemeldet werden. Für die Schüler/innen gibt es reichlich Sachpreise.

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