Gabriele Lenz

Mit tollen Ergebnissen sind die Inline-Alpin-Skater des WRIV von den Titelkämpfen aus Spanien zurückgekehrt. Sie holten drei von vier Meistertiteln, vier Vizemeistertitel und einmal Bronze. Zudem gewann Team Deutschland, welches sich komplett aus Sportlern des WRIV bildete, im Teamwettbewerb. Fünf Frauen und fünf Männer aus WRIV Vereinen haben an den Europameisterschaften in Villablino, Nordspanien teilgenommen. Da die Europameisterschaften im Slalom und Riesenslalom der Schüler und Junioren schon im Juni in der Schweiz stattfanden, waren keine Junioren und nur ein Schüler aus dem WRIV angereist. In Villablino fanden die Europameisterschaften im Slalom für Aktive und Masters statt, im Parallelslalom für die Altersklassen Schüler, Junioren, Aktive und Masters.

Freude pur bei der Siegerehrung. Das deutsche Team gewinnt Gold. Von links: Noah Sing, Mona Heller (beide SV Winnenden), Elea Börsig (TG Tuttlingen) und Jörg Bertsch (TSV Degmarn)

Am ersten Tag stand der Teamslalom auf dem Programm. Jeweils zwei Frauen und zwei Männer starteten für ihre Nation. Gewertet wurde die Summe aus zwei Läufen aller Teammitglieder. Das deutsche Team gewann souverän den Europameistertitel mit über sechs Sekunden Vorsprung auf die Spanier. Polen kam auf Platz drei.

Parallelslalom, Mona Heller gegen Lenka Kesela im Viertelfinale

Der Höhepunkt für die zahlreichen Zuschauer waren die Parallelslalom-Wettbewerbe, die am zweiten Wettkampftag am Morgen mit einem Qualifikationslauf starteten. Direkt danach wurden Sechzehntel- und das Achtelfinale gefahren. Zur besten Sendezeit wurde am Abend Viertel-, Halb- und Finalläufe übertragen. Die Finalläufe fanden bis kurz vor 22.00 Uhr unter Flutlicht statt. Bei den Frauen gewann Mona Heller mit 44 hundertstel Sekunden Vorsprung auf Manuela Schmohl (SC Unterensingen). Bei den Männern wurde Noah Sing Vizeeuropameister und Jörg Bertsch holte Bronze. Am letzten Wettkampftag fanden die Europameisterschaften im Inline-Alpin-Slalom statt. Bei den Frauen belegten drei WRIV Sportlerinnen die Podestplätze. Manuela Schmohl, Mona Heller und Lisa Schmid von der TG Tuttlingen. Luca Gökeler vom TV Unterlenningen wurde Europameister bei den Männern. Noah Sing holte Silber.

Siegerehrung der Männer

Ergebnisse der WRIV Sportler im Einzelnen:

EM Parallelslalom: Schüler: 16. Lias Babinsky // Frauen: 1. Mona Heller (SV Winnenden), 2. Manuela Schmohl (SC Unterensingen), 4. Elea Börsig (TG Tuttlingen), 5. Lisa Schmid (TG Tuttlingen), 9. Laura Durst (TSV Steinenbronn) // Männer: 2. Noah Sing (SV Winnenden), 3. Jörg Bertsch (TSV Degmarn), 6. Maximilian Löw (SV Winnenden), 9. Luca Gökeler (TV Unterlenningen), 17. Moritz Schreiber (TV Neidlingen)

EM Slalom: Frauen: 1. Manuela Schmohl (SC Unterensingen), 2. Mona Heller (SV Winnenden), 3. Lisa Schmid (TG Tuttlingen), 4. Elea Börsig (TG Tuttlingen), 8. Laura Durst (TSV Steinenbronn) // Männer: 1. Luca Gökeler (TV Unterlenningen), 2. Noah Sing (SV Winnenden), 4. Jörg Bertsch (TSV Degmarn), 5. Maximilian Löw (SV Winnenden)

Text und Fotos: Volker Sing

 

Deutsche Meisterschaften im Rollkunstlauf in Heilbronn

Natalie Rothenbächer wird deutsche Vizemeisterin

Medaillen und gute Plätze für den WRIV

Nach dreizehn Jahren fanden nun zum achten Mal die nationalen Wettkämpfe der Rollsportler in Heilbronn statt. Bei keinem anderen Verein in Deutschland hat sich damit die deutsche Rollkunstlauf-Elite so oft getroffen wie in der Käthchenstadt. Seit Wochen hatte sich das Orga-Team unter Leitung von Jana Kopp auf dieses große Ereignis vorbereitet und zahlreiche ehrenamtliche Helfer in 350 Schichten gaben in allen Bereichen ihr Bestes, damit sich Sportler, Wertungsrichter, Offizielle und Schlachtenbummler aus der ganzen Republik hier wohlfühlten. Für den Ausrichter REV Heilbronn, der zusammen mit dem WRIV die Organisation übernommen hatte, gab es sehr viele Lob für die familiäre Atmosphäre und den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe, obwohl an einem Tag die Hitze fast 40 Grad erreichte!

Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn erkämpfte auf ihrer Heimbahn mit einer umjubelten Kür vor vollen Tribünen die Silbermedaille. Zu einer Titelverteidigung reichte es nicht, da ihre ewige Konkurrentin, die Hessin Sofie Hofferberth den Doppelaxel perfekt präsentierte, und auch bei manchen Doppel- und Dreifachsprüngen bessere Noten bekam. Bei den spektaktulären Pirouettenkombinationen allerdings konnte Rothenbächer dann wieder punkten. Genau wie in den Wertungen für die Performance, Choreographie, Musikalität und Ausdruckskraft.

Natalie Rothenbächer - Foto von Lutz Böhme

Ebenfalls eine Silbermedaille konnte mit einer guten Performance die 16er-Formation des RRV Eppingen Black Ravens erringen. Sie gewann vor der Gruppe aus Delmenhorst. In der Jugendklasse belegte Erica Krieger vom RRV Bad Friedrichshall den 5.Platz und die Heilbronnerin Alisa Pavlov wurde Sechste. Bei den Schülern A überraschte die 13-jährige Colleen Fox vom REV Heilbronn mit einem zweiten Platz unter 26 Starterinnen und gehört damit zu den größten Nachwuchstalenten in Deutschland. Sowohl im Kurzprogram wie auch in der Kür bewies sie ihre hervorragenden Anlagen.

Colleen Fox - Foto von Michaela Rubik

Erfreulich waren auch die Plätze der beiden Nesthäkchen des REV Heilbronn. Die jungen Talente Juna Maelle Mandaus und Alisa Dinerman belegten bei den achtjährigen Schülern D unter 17 Mädchen die Plätze fünf und sechs.

Bei den jungen Solotänzerinnen der SV Winnenden gab es gleich zwei Bronzemedaillen. Valentina Markakis bei den Schülern B und Amelie Florina Felchle bei den Schülern C erkämpften sich in ihren Altergruppen jeweils den 3.Platz und bei den Schülern A kam Lilly Florentina Felchle auf Rang fünf. Wenig Konkurrenz gab es bei den Inline-Wettbewerben. Lara Grauer wurde erste bei den Schülern A und Vanessa Wehnert kam auf Platz zwei bei den Schülern B.

Als I-Tüpfelchen dieser erlebenisreichen Meisterschaftstage hatten am Samstag Abend bei einer fetzigen Roller Disco zahlreiche Sportler und Gäste noch viel Spaß.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Donnerstag, 04 August 2022 15:24

Regiocup 24.07.2022 in Winnenden

Die SV Winnenden hat an der Strecke „Eichholz“ das zweite Inline Regio-Cup Rennen der Saison 2022 ausgerichtet. Die RegioCup Rennserie wird von der Sportregion Stuttgart (https://www.sportregion-stuttgart.de/) gefördert.

Unter hochsommerlichen Bedingungen haben Nachwuchssportler und einige Aktive aus Baden-Württemberg an dem Wettbewerb teilgenommen.

Auf einem flüssig gesteckten Slalom Parcours wurden zwei schnelle Durchgänge gefahren. Jeder Teilnehmer erzielte ein Ergebnis und konnte an der Siegerehrung teilnehmen. Nach den Rennen konnte noch trainiert werden. Sportler und Eltern hatten viel Spaß bei dem zügig ausgerichtetem und ausgewerteten Rennen. Ergebnisliste und Cupwertung können unter rennmeldung.de angesehen werden. Das nächste RegioCup Rennen wird am 11.09.2022 in Neidlingen stattfinden, zusammen mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Inline-Slalom.

Text und Fotos: Volker Sing

 

 

In Bad Kötzting in Bayern fanden die Deutschen Meisterschaften im Inline-Alpin Riesenslalom statt. Die Rennen wurden bei besten Bedingungen ausgetragen. Vom BaWü-Kader haben vier Sportler teilgenommen (s. Bild). Zudem starteten alle Bundeskadersportler des WRIV, sowie Senior Sven Wiesler vom SC Künzelsau. Insgesamt haben 14 Sportler aus Baden-Württemberg an den Meisterschaften teilgenommen.

Folgende Platzierungen wurden erreicht:

Schüler weiblich: 3. Tina Zähle, TV Unterlenningen // Schüler männlich: 4. Finn Herberth, TV Unterlenningen // Jugend weiblich: 3. Laura Durst, TSV Steinenbronn // Jugend männlich: 1. Luca Gökeler, TV Unterlenningen / 2. Moritz Schreiber, TV Neidlingen // Aktive weiblich: 1. Mona Sing, SV Winnenden / 2. Elea Börsig, TG Tuttlingen // Aktive männlich: 1. Noah Sing, SV Winnenden // Senioren männlich: 2. Sven Wiesler, SC Künzelsau

 

Text und Fotos: Volker Sing

2022_INT_398-result.pdf

Die Inline-Wettkämpfe der World Games sind vorbei und Larissa Gaiser aus Großbettlingen hat sich hervorragend geschlagen. Sie schaffte in den 4 Langstreckenrennen durchweg Top 10 Platzierungen. Eine Medaille konnte sie trotz starker Leistungen leider nicht mit nach Hause bringen.

Es ging bereits am ersten Tag der World Games bei extremer Hitze auf der neu asphaltierten Bahn los. Dies war wohl auch ein Grund, warum nur wenige Zuschauer den Weg auf die provisorischen Tribünen gefunden hatten. Medial waren die Spiele wieder etwas Besonderes. Sport1 zeigte die Rennen live und mit fachkundlichen Kommentatoren. Zumindest in Deutschland eine neue und tolle Erfahrung.

Bereits im ersten Rennen über 10.000 Meter Punkte/Ausscheidung setzte Gaiser mit Platz 5 ein erstes Ausrufezeichen. In einem couragierten Rennen konnte sie 6 Punkte holen. Nur 3 Punkte fehlten zur Silber- und Bronze Medaille. Bereits am Folgetag ging es weiter. Erst auf der 1.000m Distanz und dann am späten Abend über 10.000m. Über die kürzere Distanz war für Gaiser in einem stark besetzten Lauf im Semifinale Schluss. Im 10.000m Ausscheidungsrennen gab sie nochmals alles, musste sich aber mit Platz 10 zufriedengeben. Ihr fehlte bei diesem Lauf einfach die Kraft, resümierte sie im Anschluss.

An Tag 3 ging es ohne Pause weiter auf den Straßenkurs, der leider mehr einem Hindernisparcours glich und für die Skaterinnen und Skater sehr gefährlich war. In den zwei 180 Grad-Kurven mussten die Sportlerinnen und Sportler aufgrund der hohen Geschwindigkeiten teilweise über Bordsteine und Parkflächen springen. Der Frust der Sportler und der Verantwortlichen über die Wahl der Örtlichkeit war groß.

10K-Punkte Ausscheidungs-Rennen

Larissa Gaiser ließ sich nicht beirren und versuchte im 10.000m Punkterennen von Anfang an zu Punkten. Direkt nach dem Start versuchte sie einen Ausreisversuch, wurde aber kurz vor der ersten Punktewertung von Kolumbianerin Johana Viveros und der Ecuadorianerin Gabriela Vargas unglücklich gestellt. In der Folgezeit konnte sie nicht mehr in die Punktesprints eingreifen und wurde am Ende Neunte.

Im Schlussrennen über die 15.000m Ausscheidung zeigte Sie ihr bestes Rennen bei den World Games. Sie fuhr große Teile des Rennens von vorne und überstand Ausscheidung für Ausscheidung. In einem hitzigen Finale wurde sie als letzte ausgeschieden, was eigentlich Platz 4 bedeutet hätte. Nachdem das Rennen aufgrund von Einsprüchen durch die Schiris per Videobeweis nochmals komplett geprüft wurde, wurde sie am Ende plötzlich auf Platz 8 gelistet. Für sie selbst und auch für die Verantwortlichen und Zuschauer nicht nachvollziehbar, da sie im Rennen durch die Schiedsrichter nicht ausgeschieden wurde. Dennoch kann sie auf ihre couragierte Leistung sehr stolz sein. Medaillen gab es für Deutschland dennoch. Laethisia Schimek (Groß-Gerau) holte Gold über 500m, Simon Albrecht (Groß-Gerau) im 1-Lap Wettbewerb und Nils Bühnemann (Halle) über 10.000m Punkte Bronze. Damit wurde das Ziel von mindestens einer Medaille übertroffen und der Inline-Sport bleibt in der Top-Förderung für nicht olympische Sportarten für die nächsten 4 Jahre.

Bericht: Ralf Marosi

Foto: Andreas Ratzke

Im Rahmen der 1. Baden-Württembergischen Meisterschaften in Eppingen gratulierten die beiden Vorsitzenden der Sportkommission Rollkunstlauf Sigrid Seeger-Losch nachträglich zu ihrem 85. Geburtstag, den die Jubilarin bereits im Juni feierte.

 

Manuela Hinderberger und Angelika Ohlau überreichten einen Blumenstrauß

 

 

Eleonora Tissen vom RRV Eppingen, beendete im Herbst letzten Jahres ihre Karriere als Einzelläuferin. Ihre größten Erfolge feierte die talentierte Sportlerin im Jahr

2012 mit Bronze im Paarlauf der Jugend bei der Kadetten- und Jugendeuropameisterschaft und 2013 mit Bronze bei den Jugendeuropameisterschaften Kadetten Damen. 2015 erreichte sie Bronze in der Pflicht und Gold in der Kombination der Jugend/Damen bei der Jugendeuropameisterschaft. In den Jahren danach erreichte Eleonora vordere Plätze bei den Juniorinnen und Senioren auf der Europa- und Weltmeisterschaften.

Eleonora konnte vielen Medaillen an den nationalen Meisterschaften gewinnen, dies zeigt auch das sie zu den besten Sportlerinnen Deutschlands gehörte.

Die SK Vorsitzenden überreichten Eleonora im Rahmen der ersten Baden- Württembergischen Meisterschaft die Ehrung in Silber.

Bericht: Manuela Hinderberger

Foto: Anja Felchle

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