Gabriele Lenz

Jahresbericht 2021_Speedskating BW_final.pdf

von Ralf Marosi

Koordinator Leistungssport Speedskating ARGE BaWü

Mittwoch, 12 Januar 2022 11:22

Jahresbericht 2021 Rollkunstlauf

Jahresbericht 2021_Rollkunstlauf.pdf

von der SK-Vorsitzenden Angelika Ohlau

Mittwoch, 12 Januar 2022 11:21

Jahresbericht 2021 Inline-Skaterhockey

Jahresbericht 2021_ISH.pdf

vom SK-Vorsitzenden Michel Uhlig

Mittwoch, 12 Januar 2022 11:20

Jahresbericht 2021 Inline-Alpin und Downhill

Jahresbericht 2021_IAD_211208-WRIV-IAD-JB-vos.pdf

Bericht vom SK-Vorsitzenden Volker Sing

Eine Saison komplett ohne Spiele?!

Das gab es seit der Gründung des Skaterhockeys und der Dragons im Jahr 1997 in Heilbronn nicht. Auch wenn einige wenige Freundschaftsspiele 2020 durchgeführt werden konnten, vergleichbar mit einer normalen Saison ist dies keineswegs.

Auch im Jahr 2021 sah es lange danach aus, dass wieder keine Pflichtspiele stattfinden können.

Doch dann ging alles sehr schnell… …und wir waren zurück!

Und wie – als einziger Verein im Südwesten Deutschlands mit Mannschaften in allen Altersklassen. Von den Herren über die Junioren, Jugend, Schüler bis hin zu den kleinsten Drachen, den Bambini.

Die Rahmenplanung der Saison wurde durch die plötzliche Entscheidung, einen Spielbetrieb starten zu lassen, zu einer Mammutaufgabe, die vor allem durch unseren Abteilungsleiter gestemmt werden musste. Nach zeitaufwendigen Wochen der Planung war es dann am 19.09.2021 um 13:00 Uhr endlich wieder soweit und unsere Herren gingen als erstes Team wieder auf Punktejagd, nachdem unsere Jugend am 08.12.2019 bei der Deutschen Meisterschaft gegen 16:30 Uhr das vorerst letzte Pflichtspiel beendet hatte.

Alle Teams freuten sich natürlich riesig darüber, auch wenn das Training, sofern es unter den teils sehr schwierigen Bedingungen aufgrund der Corona-Verordnungen überhaupt möglich war, keinesfalls einem normalen Trainingsbetrieb glich. Durch die Mühe und Arbeit unseres ersten Vorsitzenden waren unsere Hygienekonzepte vermutlich die ersten, die der Stadt Heilbronn zum Genehmigen vorlagen und so konnten wir immer, trotz jeder Abänderung einer Verordnung, unseren Trainingsbetrieb aufrechterhalten.

Auch nach der Einführung der Testpflicht vor jedem Training wurde reagiert und kurzerhand ein Testzentrum eingerichtet, so dass sich jeder vor Ort testen lassen und somit am Training teilnehmen konnte. Der hohe Mehraufwand, einen Trainingsbetrieb gewährleisten zu können, zeigt sich nun auch in den Tabellen der jeweiligen Altersklassen und an der Anzahl der Kinder in unserem Bambini- und Schülerteam wieder.

Unsere Herrenmannschaft unter Trainer Michel Uhlig bleibt hier etwas außen vor. Das Team befindet sich momentan in einem großen Umbruch, bei dem nun endlich eine Verjüngung stattfindet, um so unseren jungen Eigengewächsen eine attraktive sportliche Zukunft in unserem Verein zu bieten. Im Jahr 2019 mussten die Herren den Abstieg in die Landesliga hinnehmen. Durch die veränderte Situation durften sie in der Saison 2021 allerdings doch wieder in der Regionalliga starten. Wie auch in den Nachwuchsligen findet die Saison in Turnierform statt. Gegen Bad Friedrichshall und Landau mussten sich unsere Herren an den beiden ersten Turniertagen leider geschlagen geben, konnten aber durchaus die Spiele lange offenhalten, so dass die Ergebnisse relativ knapp waren. Am letzten Turniertag belohnten sich die Herren dann selbst und sicherten sich aus beiden Spielen ihre Punkte. Gegen den Nordmeister Bad Friedrichshall konnte ein 7:6 Sieg nach Penalty eingefahren werden. Mit den Gegnern aus Landau wurde kurzer Prozess gemacht, die mit einer 10:3 Niederlage und 0 Punkten im Gepäck wieder nach Hause geschickt wurden.

Deutlich erfolgreicher sind unsere Junioren um Trainer Michel Uhlig in dieser Saison. Bis auf ein Spiel, bei dem sie mit 2:3 knapp den Kürzeren zogen, konnten sie alle Spiele für sich entscheiden. Somit stehen sie momentan als 2. in der Tabelle – punktgleich mit dem Dauerrivalen aus Spaichingen. Dem Juniorenteam, das mit Leihspielern aus Bad Friedrichshall verstärkt wurde, steht das Highlight der Saison noch bevor – am 11.12. und 12.12. messen sie ihre Kräfte mit den besten Teams aus ganz Deutschland auf der Deutschen Meisterschaft in Kaarst.

Die Jugendmannschaft unter Ramona Rössel ist momentan mit 3 Siegen aus 3 Spielen auf dem Vormarsch. Mit deutlichen Siegen gegen Assenheim (12:0 und 12:2) und Liganeuling Kirrweiler (14:0) ist man nach zwei von drei Turnieren auf einem guten Weg, das gesetzte Ziel, das Finalturnier, zu erreichen, bei dem man mit der Südgruppe um den Titel des Baden-Württembergischen Meisters spielt. Eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft war allerdings leider von vornherein ausgeschlossen, startete man in Baden-Württemberg sehr spät in die Liga, so dass es terminlich nicht mehr passte, den Ligabetrieb vor der Deutschen Meisterschaft zu beenden.

Die Schülermannschaft um Malte Köneke und Tanja Golebiowski bekam in dieser Saison ordentlich Verstärkung von unseren Bambinispielern, so dass die beiden auf eine buntgemischte Truppe aus erfahrenen Spielern und „Jungen Wilden“ zurückgreifen können. Dass dieses Team auf einem guten Weg ist, zeigt sich an den Fortschritten der Kinder und der Tatsache, dass sie bereits 3 Siege aus 4 Spielen verbuchen konnten. Die Schülermannschaft wächst von Spiel zu Spiel mehr zusammen, was natürlich auch enorm zur sportlichen Entwicklung beiträgt. Der Zusammenhalt und das Agieren als Mannschaft steht jetzt, vor allem bei unseren jungen Spielern, nach der langen Corona Pause wieder im Vordergrund, was durch unsere Nachwuchstrainer bisher gut gemeistert werden konnte.

Auch unsere jüngsten Drachen unter Heiko Arndt spielen in diesem Jahr wieder in der Bambiniliga mit. Das Team wächst immer weiter, so dass mittlerweile 13 hoch motivierte Kinder voller Freude auf der Fläche zu sehen sind. Dass das Team mit viel Spaß bei der Sache ist, lässt sich vor allem auch an den sportlichen Fortschritten erkennen. Die Bambini zeigen ihr Können gerne bei den Turnieren. Ein toller Nebeneffekt ist hierbei mit Sicherheit, dass die Spiele immer enger werden und sogar bereits zwei Siege verbucht werden konnten. Eine breite Basis im unteren Nachwuchsbereich zu schaffen, ist ein wichtiger Bestandteil für eine konstante Nachwuchsarbeit, was uns nun schon einige Jahre gut gelingt. Dadurch sind wir Jahr für Jahr in der Lage, Teams in allen Altersklassen für den Ligabetrieb zu melden und den Kindern das Bestmögliche für ihre Entwicklung zu bieten.

Bericht und Fotos: Michel Uhlig, Landesfachwart Inline-Skaterhockey

Montag, 03 Januar 2022 08:54

WM Inline-Downhill in Bettola, Italien

Rückblick von Tobias Wöhrle-Graf (WSV Ebingen) auf die Weltmeisterschaft Inline Downhill in Italien (Bettola).

DRIV Downhill-Team Germany

Es war diesmal etwas komplizierter für Zuschauer / Eltern an die Strecke zu kommen u Bilder zu machen. Allgemein war es organisatorisch eine etwas schwierige WM.Für Freitag war das Training angesetzt. Da ich aber erst an diesem Tag nach Bettola/ Italien gefahren bin u der Verkehr entsprechend war und bis ich eingeschrieben gewesen bin blieb noch 1 Stunde Training übrig. Was ich dann nicht genutzt habe da für Samstag morgen ebenfalls nochmals ein Training angesetzt war. Am Freitag Abend fand dann ein Ridersmeeting statt bei dem mitgeteilt wurde, dass auf Grund der Wettervorhersage das Training gestrichen wird so dass wenigstens die Einzelläufe im Trockenen stattfinden hätten sollen. Für mich war das ok, da ich die Strecke noch von der letzten dort stattfindenden WM kannte.

Für Samstag morgen war dann nochmals ein Meeting angesetzt welches aber verspätet begann so dass man hier auch wieder wertvolle Zeit ohne Regen verlor. Hinzu kam, dass es noch Starter gab die noch gar nicht an der Strecke waren u bei vorgezogenem Start dann nicht mehr an der WM teilnehmen hätten können. Dies führte zu endlosen Diskussionen u etwas schlechterer Stimmung. Letztendlich entschied man sich das Programm so durchzuführen wie es ursprünglich geplant war. Das Finale der besten 30 Herren wurde dann tatsächlich im Regen gefahren. Hier war natürlich keine Verbesserung der Zeit gegenüber der Qualifikation möglich. Mit Platz 15 war ich nicht ganz zufrieden aber unter diesen Umständen hätte es auch weiter hinten Enden können. Im Vergleich zu den WRG in Barcelona wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Im Inline Cross war dann für mich in der Runde der letzten 16 Endstation. Was aber unter den von Runde zu Runde anderen Strassenverhältnissen wiederum ok war. Alles in allem war es eine kurze aber mit dem 3. Platz im Einzelrennen beim Weltcup in der Schweiz und dem WM Ergebnis doch auch zufriedenstellend Saison.

Fotos: Ewald Rettenberger Text: Tobias Wöhrle-Graf

Die Juniorenmannschaft der Dragons des REV Heilbronn konnte sich überraschend bei der Deutschen Meisterschaft im Inline-Skaterhockey in Kaarst den dritten Platz sichern. Erst zum zweiten Mal nach fast 20 Jahren gelang es damit sensationell einem Team aus Baden-Württemberg eine Medaille bei einer DM zu gewinnen.

Erfolgreiche REV-Dragons Junioren

Lange war unklar, ob die Meisterschaft aufgrund der Corona-Situation überhaupt stattfinden kann. Das Team um Trainer Michel Uhlig bereitet sich trotzdem diszipliniert auf den nationalen Vergleich vor. Durch ein hervorragendes Hygienekonzept konnten die Spieler ihr Können dann in Kaarst (NRW) unter Beweis stellen und gegen sieben Teams aus vier Bundesländern antreten. Im ersten Spiel der Vorrunde in der Gruppe A traten die Dragons gegen die Red Devils Berlin an und gewann durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 1:0. Im zweiten Spiel konnte man die gute Leistung nicht mehr abrufen. Durch zu viele eigene Fehler musste man sich gegen Deggendorf Pflanz (Vizemeister Bayern) mit 2:5 geschlagen geben. Durch diese Niederlage mussten die Jungs nun unbedingt ein Remis gegen Crefeld erzwingen, um sich für das Halbfinale qualifizieren zu können. Gesagt-getan! Defensiv standen die Dragons gut und auch in der Offensive konnten sie immer wieder Akzente setzen. Am Ende stand ein hart erkämpftes, aber durchaus hochverdientes, 2:2 auf der Anzeigetafel und somit durften die Dragons um die Plätze eins bis vier spielen. Selbst dieses Weiterkommen als Gruppenzweiter war für das Team aus dem Ländle bereits ein Riesenerfolg. Am nächsten Tag stand man im Halbfinale den Panthern aus Bissendorf gegenüber. Die Dragons zeigten wieder eine gute Leistung, mussten sich aber am Ende mit einem 7:1 abfinden. Das trübte die Stimmung im Heilbronner Lager allerdings nicht. Im „kleinen Finale“ um Platz 3 traf man erneut auf die Skating Bears aus Crefeld. Nun setzte das Team aufopferungsvoll alles auf eine Karte. Die Defensive ließ kaum etwas zu, so dass man die Crefelder ordentlich unter Druck setzen konnte. Als dann das 1:0 für die Dragons fiel, war die Freude groß und die Dragons ließen sich den 3.Rang nicht mehr nehmen und sicherten sich verdient die Bronzemedaille. Dass dann zum Abschluss des Turniers Juliana Pasetto als beste Torhüterin in das All-Star-Team gewählt wurde, war das i-Tüpfelchen dieser denkwürdigen Meisterschaftstage.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Foto: Tina Seidel

skatejule, crazzzzy_frog & die German Vert Tour

Jule Schindler und Levin "crazy frog" Mikolajczak gewinnen die Deutsche Meisterschaft im Halfpipe-Skateboarding

2017 feierte die Wiedergeburt des Halfpipe Skateboading in Deutschland. Daniel Schindler begründete eine Wettkampfserie und nannte sie German Vert Tour.

Unter diesem Label trifft sich seitdem Jahr um Jahr die deutsche Halfpipe-Szene an Vert Rampen in Deutschland zum Skaten, zum Austausch und zum Feiern.

2021 lauteten die Stationen Karlsruhe, Konstanz, Göppingen-Hohenstaufen, Bremen, Nürnberg-Reutles, St.Georgen und Mühlhausen.

Ergänzt wurden die sieben Tour Stopps erstmals durch fünf digitale Wettkämpfe auf der Contest-Plattform Battle Now.

Alle Skaterinnen und Skater in Deutschland, die nicht die Möglichkeiten hatten, eine unter Umständen weit entfernte Rampe zu skaten, konnten digital an der German Vert Tour teilnehmen und um Sieg und Platzierung bei der deutschen Halfpipe-Meisterschaft fahren. Die besten fünf Ergebnisse - digital oder bei einem Contest vor Ort - flossen in die Gesamtwertung ein.

Anfang Dezember endete die German Vert Tour. Gewinnerinnen und Gewinner waren alle 109 Skaterinnen und Skater, die in den digitalen Battles und an den Tour-Stopps teilgenommen hatten.

Unter ihnen auch Skate-Gäste aus Frankreich, der Schweiz und Russland. Für alle war der Spaß, gemeinsam eine große Session zu fahren, mindestens so wichtig wie der Erfolg.

Jule Schindler wurde Deutsche Meisterin 2021. Crazy Frog Levin Mikolajczak gewann zum dritten Mal in Folge den Titel bei den Herren.

Wir gratulieren!

Open Class Women: Jule Schindler, Amelie Junker, Maja Spatschek

Open Class Men: Levin Mikolajczak, Volker Lux, Raphael Aniol

Deutsche Meister des Trendsportclub Hohenstaufen.pdf

Bericht und Fotos: Daniel Schindler

Bei der Jahreshauptversammlung des Heidenheimer Sportbundes am 08.10.2021 wurde Alfred Hein mit der Silbernen Ehrennadel und Urkunde des WRIV geehrt.

Alfred Hein übt sein Amt als Abteilungsleiter Rollsport/Rollkunstlauf seit vielen Jahren engagiert aus.

Bereits im Jahre 2004 erhielt Alfred Hein die Bronzene Ehrennadel des WRIV

Der WRIV gratuliert und wünscht Alfred Hein weiterhin alles Gute

Links der ehemalige stellv. Vorstandsvorsitzender Rainer Ludwig, rechts Alfred Hein.

Foto von Kalle Linkert

Über 100 Teilnehmer aus sieben Nationen kämpften beim Interland-Cup an drei Tagen im Landesleistungszentrum in Darmstadt in sieben Alterskategorien um Medaillen und Punkte und machten diesen renommierten Kürwettbewerb wieder zu einem hochkarätigen Treffen der europäischen Rollkunstläufer. Den Pokal gewann Spanien vor Deutschland, Italien und den Niederlanden.

Von links: Natalie Rothenbächer, Trainerin Gudrun Hartmann, Lara Rozankowski, Jana Nolte, Trainerin Petra Schneider-Blattner

Die Deutsche Meisterin Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn präsentierte eine der schönsten Kurzprogramme ihrer Laufbahn. Fehlerfrei, mit Doppelaxel und Dreifachsalchow und zahlreichen Doppelsprüngen sowie hervorragenden Pirouetten eingebettet in eine ausdrucksstarke Choreographie erhielt sie hohe Wertungen vor allem in der Note für die Präsentation. Nur 0,8 Punkte trennte sie von der starken Spanierin Nonaya Cuervo Sanjurjo. Im großen Programm verließen der 20-jährigen Studentin dann die Nerven und sie patzte vor allem bei den Pirouetten-Kombinationen, welche sie sonst besonders gut darbot. Für ihre musikalischen und tänzerischen Schritte bekam sie auch hier die besten Noten, allerdings war der Einbruch bei den Wertungen für die Schwierigkeiten so stark, dass sie einen Platz verlor und hinter der Spanierin und der Deutschen Vizemeisterin Sofie Hofferberth auf Rang drei landete in einem starken Feld von 13 Sportlerinnen aus ganz Europa.

von links: Natalie, Jana, Lara

Einen schönen WRIV-Erfolg konnte die 13-jährige Lara Rozankowski verbuchen. Sie errang Rang sechs bei den Espoirs unter 14 Rollkunstläuferinnen aus fünf Nationen. Die neun Jahre alte Jana Nolte, die das REV-Trio vervollständigte, konnte mit ihrem fünften Rang zufrieden sein, war dieser Platz doch nur knapp einen Punkt zur Bronzemedaille entfernt.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Fotos: Claudia Hartmann

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