Gabriele Lenz

Sechs Jahre mussten die Rollsportfans aus dem Ländle warten, bis sie wieder eine Deutsche Meisterin in ihren Reihen begrüßen konnten. Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn errang den Titel in der S-Arena in Göttingen und lief damit in die Fußstapfen von Stefanie Lell, die 2015 in Kiel die Goldmedaille erkämpft hatte.

Rothenbächer gewann in einer kleinen Zitterpartie den Titel vor Titelverteidigerin Sofie Hofferberth aus Hessen mit 109,44 zu 106,88 Punkten. Zu verdanken hatte sie die Goldmedaille ihrer herausragenden Performance im Kurzprogramm zur anspruchsvollen Musik „dance macabre“ mit hohen Wertungen für eine ausdrucksstarke Präsentation und gelungenen schwierigen Elementen, wodurch sie sich einem Vorsprung von fünf Punkten erkämpfte. Bei der Kür machten sich dann einmal mehr die Nerven bemerkbar und der 20-jährigen Studentin verliefen einige Fehler bei den Sprüngen und auch einen Sturz beim Dreifach-Toeloop musste sie verkraften. Hervorragende Pirouetten- und Schrittkombinationen in einer wunderschönen Choreographie auf die Filmmusik aus Casablanca machten diese Defizite jedoch wieder wett. Die Nervenanspannung der Rothenbächer-Fans und auch von Trainerin Petra Schneider-Blattner, der früheren Weltmeisterin, löste sich in Jubel auf, als nach Abschluss dieses spannenden und knappen Wettbewerbs auf der Anzeigetafel die Heilbronnerin als die beste Rollkunstläuferin in Deutschland feststand.

Insgesamt hatten sich 21 Teilnehmer aus fünf Vereinen des WRIV für die DM-Teilnahme qualifiziert und weitere Medaillen und gute Plätze erringen können. Bei den Schülern waren die Starterfelder besonders groß. Bei den Tots schaffte es die neunjährige Jana Nolte (REV Heilbronn) bei ihrem ersten nationalen Einsatz gleich auf Platz zwei. Clubkameradin Colleen Fox erkämpfte bei den Espoirs (Jahrgang 2008/09) gegen 24 Konkurrentinnen die Bronzemedaille. Lara Rozankowski wurde hier Sechste. Ebenso wie die zehn Jahre alte Una Hadzic bei den Minis. Sechste wurde auch Leonie Stegmaier vom RSV Nattheim bei den Cadets (Jahrg.2006/07) in einem starken Feld von 25 Athletinnen. In der Juniorenkategorie errang Victoria Fox vom RRV Bad Friedrichshall Platz fünf.

Rothenbächer mit Trainerin

 

Zum ersten Mal nach zwei Jahren stellten sich Solotänzerinnen des SV Winnenden wieder einer nationalen Jury und konnten mit der 12-jährigen Valentina Markakis überraschend Platz eins bei den Espoirs erringen. Vierte wurde Lilly Felchle bei den Espoirs und Amelie Felchle kam ebenfalls auf Rang 4 bei den Minis. Lara Grauer vom REV Heilbronn kam mit den Inlineskates und einer soliden Leistung auf Rang eins. Die Teilnehmerzahlen in dieser Trend-Sportart bleiben jedoch weiterhin stark hinter den Erwartungen zurück.

Ergebnisse kann man hier abrufen: https://drive.google.com/drive/mobile/folders/1qWqHhCxL2K2yXP6DP7IUMlHvwr9j_e6N?usp=sharing

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Fotos: Ernst Rothenbächer

Sehr geehrte Vereinsvertreter der Inline-Alpin-Vereine im WRIV, liebe Sportlerinnen und Sportler,

der TV Unterlenningen 1898 e.V. hat eine Genehmigung für ein BaWü-Cup-Rennen am 08.08.2021 auf der „Trainingstrecke“ in Lenningen/Schopfloch erhalten.

Das Rennen wird auch für den Regio-Cup der Sportregion Stuttgart gewertet und wenn es von der Teilnehmeranzahl nicht limitiert werden muss, für den DIAC und die deutsche Rangliste.

Anbei die Ausschreibung mit Hygieneplan (Symptomfragebogen bitte zum Rennen mit Adressdaten ausgefüllt mitbringen), Anlage zum Datenschutz usw.. und Meldeliste.

Meldung bis Donnerstag 05.08.2021, 18.00 Uhr online über www.rennmeldung.de durchführen

Bitte informiert Eure Sportler und deren Eltern.

Sportliche Grüße

Volker Sing

 

Hygienekonzept_Regiocup_2021_Stand 12.07.20201.pdf </a

Ausschreibung_ RegioCup_ Unterlenningen_ 2021.pdf

Ergebnisse: 2021_INT_374-result.pdf

1. Platz: Mona Sing (SV Winnenden), Nationalmannschaft

2. Platz: Elea Börsig (TG Tuttlingen), Nationalmannschaft

Foto: Rupert Börsig

Kaum zu glauben! Die Kunstlaufkommission hat es geschafft vom 16.-19.07.2021 den Startrainer und mehrmaligen ehemaligen Weltmeister Patrick Venerucci zu engagieren. Dieser weilte zum ersten Mal im Landesleistungszentrum in Heilbronn.

Zum Lehrgang wurden die eine Woche vorher nominierten Sportlerinnen und Sportler für die Süddeutsche Meisterschaft und Deutsche Meisterschaft Kür eingeladen.

Mit Eifer und Neugier absolvierten die großen und kleinen Sportler und Sportlerinnen die Trainingseinheiten des Italienischen Trainers. Viele tolle Tipps konnten, die Läufer und Läuferinnen, sowie deren Trainerinnen sammeln. Am Samstag konnte man mit Petra Bindl aus Bayern, eine weitere erfahrende Trainerin gewinnen. Diese kontrollierte auf der Rollsportanlage in Bad- Friedrichshall die Schrittpassagen der Sportler und Sportlerinnen. Auch zeigten die jüngere Läuferinnen ihre Kürprogramme und erhielten wertvolle Tipps. Auf dem Programm standen unter anderem auch Mentaltraining und Athletik. Diese Einheiten wurden von den gut ausgebildeten Trainerinnen des Württembergischen Rollsportverbandes durchgeführt, welche auch die Trainingseinheiten mit Patrick und Petra tatkräftig unterstützen.

Vielen Dank an alle Helfer, Trainer, Organisatoren. Ohne eure Hilfe, wäre dieser Kaderlehrgang nicht möglich gewesen.

Text: Manuela Hinderberger

Fotos: Anja Felchle

 

Barbara Schulz: Die Sportkommission Rollkunstlauf bedankt sich für die tolle und harmonische Zusammenarbeit in den vielen zurückliegenden Jahren

Manuela Mähner: Wir bedanken uns alle für die jahrelange Unterstützung in der Sportkommission. Und freuen uns sehr, dass Manuela uns weiterhin unterstützen wird, vor allem in der Wettkampf-Organisation.

Petra Schneider-Blattner: Da im letzten Jahr kein Event war, haben wir unsere Gratulation für den runden Geburtstag nachträglich verschoben auf diese WüM.

Text: Sigrid Seeger-Losch

Fotos: Cristof Mandaus

Beim Internationalen Deutschlandpokal in der Schauenberghalle in Freiburg waren in den Kürwettbewerben auch zwei Rollkunstläuferinnen vom REV Heilbronn am Start. Aus zwölf Nationen kamen zahlreiche Teilnehmer zu diesem traditionellen Sportevent und waren glücklich, sich nach einem Jahr Corona bedingter Pause wieder vor einer internationalen Jury präsentieren und sich mit den Topathleten messen zu können. Der Eintritt von Publikum war allerdings nur bedingt möglich.

Die deutsche Vizemeisterin Natalie Rothenbächer startete mit einem unbefriedigenden achten Platz nach dem Kurzprogram mit Elan in die große Kür, eine Platzverbesserung fest ins Auge gefasst. Ausdrucksstark und mit hoher Musikalität präsentierte sie ihr vielseitiges Programm. Eine schwierige Sprungkombination mit Doppelaxel und Doppeltoeloop brachte die ersten Punkte ein. Auch weitere Doppelsprünge sowie der gefürchtete Doppel-Rittberger gelangen. Viele Punkte holte die 20-jährige Studentin mit tollen Pirouetten-Kombinationen und Schrittpassagen und Trainerin Petra Schneider-Blattner zeigte sich zufrieden mit der Leistung und dem 5.Platz ihres Schützlings, der mit dieser hervorragenden Performance drei Plätze aufholen konnte und nur die starken Italienerinnen und eine Athletin aus Brasilien an sich vorbei lassen musste.

Die zwölfjährige Colleen Fox erkämpfte sich bei den Espoirs mit einer gelungenen Kür-Präsentation überraschend die Silbermedaille. Ohne Fehler zeigte sie zahlreiche Doppelsprünge und schöne Waagepirouetten. Ihre Trainerin Gudrun Hartmann freute sich riesig über das gute Abschneiden dieses Heilbronner Nachwuchstalentes, das Sportlerinnen aus Deutschland, Israel und den Niederlanden hinter sich lassen konnte. Bei den deutschen Meisterschaften Anfang August in Göttingen wird sie sich bei den Schülern B weiter bewähren können.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Foto: Damian Fox