Freitag, 15 September 2017 05:29

1 x Gold und 2 x Bronze im Slalom und Riesenslalom für Manuela Schmohl bei den World Roller Games in Nanjing

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Erstmalig in der Geschichte des weltweiten Inline- und Rollsports wurden die World Roller Games vom 02. September bis 09. September in Nanjing/China vom Weltverband FIRS (Fédération Internationale de Roller Sports) ausgetragen. Dieser Wettbewerb führte alle Disziplinen des Inline- und Rollsports wie zum Beispiel Rollkunstlauf, Inline-Hockey und Skateboard zusammen. Die Wettbewerbe wurden als Weltmeisterschaft durchgeführt. Auch die Inline-Alpin Wettbewerbe waren Teil der Wettbewerbe und Manuela Schmohl vom SC Unterensingen war für die deutsche Nationalmannschaft am Start. Die Strecke war mit einem Durchschnittsgefälle von ca. 9 % und einer S-Kurve sehr anspruchsvoll für alle Athleten. Am ersten Wettkampftag, Samstag 02.09.2017, wurde der Weltmeistertitel im Slalom ausgetragen. Bei den Damen gab es ein Kopf an Kopf Rennen unter den ersten Drei. Manuela Schmohl belegte mit lediglich 15 hundertstel Rückstand einen hervorragenden dritten Platz. Weltmeisterin wurde Mona Sing vom SV Winnenden mit einem Wimpernschlag von 1 hundertstel vor der Vizeweltmeisterin Claudia Wittmann vom FC Chammünster. Bei den Männern ging der Weltmeistertitel nach Lettland zu Kristaps Zvejnieks, Vizeweltmeister wurde Marco Walz vom TSV Steinenbronn und Sven Ortel vom DJK-SV Adlkofen belegte den dritten Rang. 

Für den zweiten Wettkampftag wurde der Riesenslalom festgelegt, welcher bei strömendem Regen alles von den Rennläufern abverlangte. Auch hier konnte Manuela Schmohl einen tollen dritten Platz einfahren. Weltmeisterin wurde auch in dieser Disziplin Mona Sing vor Lara Kögel vom FC Chammünster. Das Podest bei den Herren war international belegt, der Weltmeistertitel ging aber auch hier nach Deutschland zu Marco Walz. Vizeweltmeister wurde der Spanier Marco Morera Dominguez und Platz drei ging nach Lettland zu Miks Zvejnieks.

Auch der dritte Wettkampftag war mit reichlich Regen angesagt, was sich für den Vormittag auch leider bewahrheitete. Es fand eine neue Disziplin, die Kombination, statt. Bei dieser Disziplin wird der erste Durchgang als Slalom ausgetragen. Hier konnte sich Manuela Schmohl mit dem dritten Zwischenrang eine tolle Ausgangssituation erfahren. Der zweite Durchgang wurde als Riesenslalom ausgetragen, was eine schnelle Umstellung der Techniken für die Athleten bedeutet. Manuela Schmohl riskierte alles um die bisherige Platzierung noch einmal zu verbessern. Doch auf regennasser Straße war es etwas zu viel Risiko und sie Stürzte in der schwierig zu fahrenden S-Kurve. Der Weltmeistertitel ging auch hier wieder an Mona Sing, die eine tolle Wettkampfserie zeigte. Vizeweltmeisterin wurde Lara Kögel vom FC Chammünster und Lisa Schmid von der TG Tuttlingen belegte den dritten Platz. Bei den Herren konnte sich wieder Marco Walz vor dem Spanier Sergio Mendez Perez und Miks Zvejnieks aus Lettland durchsetzten.

Für den vierten und letzten Wettkampftag bei den Inline-Alpin Sportlern war der Team-Wettbewerb im Slalom angesetzt. Glücklicherweise meinte es auch wieder das Wetter gut mit den Sportlern und zeigte sich von der besten und sonnigsten Seite. Ein Team einer Nation besteht aus zwei Damen und zwei Herren. Alle Teammitglieder müssen das Ziel erreichen, damit die Zeiten aller Teammitglieder zusammengezählt werden können. Das Team mit der geringsten Zeit nach zwei Durchgängen gewinnt den Wettbewerb. Deutschland ging als Titelverteidiger mit Manuela Schmohl, Claudia Wittmann, Sven Ortel und Marco Walz an den Start. Mit zwei sicheren und engagierten Läufen dominierten die vier den Wettbewerb und konnten sich erneut den Weltmeistertitel im Team- Wettbewerb sichern. Vizeweltmeister wurde die Tschechische Republik und Spanien konnte sich den dritten Platz erkämpfen.

Bericht: Emil Schmohl

Fotos Simone Schödlbauer

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