Inline-Alpin und -Downhill

Inline-Alpin und -Downhill (288)

Nicht nur Paella, Tapas und Vino lockten uns nach Villablino, sondern mitten in dem kleinen Bergdorf bei Leon fanden die Europameisterschaften und Weltcup statt. Der Skiclub Leita glänzte mit vielen freiwilligen Helfern, Fernsehteams und Reportern, die die Rennen mit 169 Startern Live im Internet übertrugen. Zahlreiche Zuschauer säumten die Rennstrecke und feuerten die Läufer drei Tage lang an. Es waren Läufer aus 8 Nationen am Start. Bei tollen Wetterbedingungen herrschte die ganzen Tage eine tolle Atmosphäre. Vor Ort konnten unsere Läufer vom BaWü Kader Nord und Süd noch zwei Tage trainieren. An einem Tag auf der Trainingsstrecke der Leita Läufer und am 1. Renntag direkt auf der Rennstrecke. Schnell war allen klar, das werden drei harte Renntage. (werden). Am Nachmittag während der spanischen Siesta fiel dann der Startschuss für den Weltcup. Durch das aufgerissene Bärenmaul auf der Startrampe stürzten sich die Läufer in die Stangen. Nach dem Rennen ging es sofort zur Eröffnungszeremonie mit Siegerehrung. Ein großes Lob an Julia Schleger, die es mit dem 10. Platz unter die TOP 10 geschafft hat.

 

Sina Martin Platz 17, Hannah Merk Platz 25, Laura Durst Platz 27, Aurora Hofer Platz 28, Lisa Schreiber Platz 32, Leah Gann Platz 37. Trotz top Leistung könnten sich unsere Jungs Lars Durst, Moritz Schreiber, Dominik Wlcek und Luca Gökeler nicht für den 2. Lauf qualifizieren. Der zweite Renntag „Europameisterschaften im Parallel-Slalom“ begann sehr früh bei noch frostigen Temperaturen. Alle Läufer mussten sich in den frühen Morgenstunden qualifizieren. Die besten 16 in jeder Altersklasse durften dann am Mittag an den Start gehen. Leider hat es Lisa in ihrer sehr schweren Altersklasse mit Platz 17 nicht geschafft. Nach den getrockneten Tränen hat sie dann unsere Läufer betreut und mächtig mit angefeuert. Wie viele wissen, ist Parallelslalom eine sehr spannende Disziplin, so auch an diesem Tag. Die Luft knisterte und die Spannung vor dem Start war deutlich zu spüren (nicht nur bei den Läufern). Ausgeschieden im 1/8 Finale sind Leah, Lars, Dominik, Luca und Moritz. Nach starken Läufen im ¼ Finale sind Laura und Sina leider ausgeschieden. Dann gab es im ½ Finale einen spannenden Wettkampf zwischen Hannah und Aurora, den Hannah gewonnen hat. Im zweiten ½ Finale ging Julia an den Start und hat gewonnen. Im Finale ist Hannah auf Platz 2 gefahren, Aurora hat das kleine Finale gewonnen und wurde dritte. Das zweite Finale mit Julia war hochexplosiv. Leider hat es nicht auf Platz 1 gereicht, aber einen super tollen 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch an Euch drei.

Nach zwei anstrengenden Tagen stand der letzte Tag an mit den „Europameisterschaften im Slalom“. Das Wetter war immer noch perfekt, im Fahrerlager war gute Stimmung. Hier noch ein Lob an unsere Gastgeber. Das Fahrerlager war super organisiert. Es gab für jeden Läufer Sitzgelegenheit, gekühltes Getränke und Essen. In der Mitte stand ein Bildschirm, auf dem die Läufer die spannenden Läufe mitverfolgen konnten. Ohne Zeitverzögerung war pünktlich um 10.00 Uhr Start. So früh sind noch nicht so viel Spanier unterwegs und die Stimmung wurde dann erst zum 2. Lauf wieder richtig toll. Alle unsere BaWü Kader Läufer hofften auch heute wieder auf gute Platzierungen. Wir Schlachtenbummler haben mächtig angefeuert und freuten uns über das spannende Rennen. Auch am letzten Renntag schafften sie es, einige Podestplätze zu holen.

Platzierungen bei den Schülern: Hannah Merk Platz 1, Laura Durst Platz 3, Aurora Hofer Platz 4, Moritz Schreiber Platz 5, Luca Göckeler Platz 6, Dominik Wlcek Platz 9, Lars ist leider ausgeschieden. Platzierungen bei Junioren: Sina Martin Platz 7, Julia Schleger Platz 10, Leah Gann Platz 14 und Lisa Schreiber Platz 15. Nach drei tollen Tagen und vielen Siegerehrungen und Fiestas trafen wir uns zum Abschluss bei José im „Los Mollinos“ zu tollen Burgern, Vino und Musik. Es wurde gefeiert, getanzt und viel gelacht. Der ganze Ort war unterwegs. Es spielten viele Bands in den Straßen und keiner dachte an morgen. Sehr bald in der Früh mussten viele ihre Heimreise antreten. Mit gar keinem Schlaf oder nur 1-2 Stunden ging es dann auf die Heimreise. Es waren wunderbare Tage und wir kommen ganz bestimmt nächstes Jahr wieder. Danke an Villablino, danke an unsere Läufer

(Doris Schreiber)

Bawü-Kader Trainingswochenende in Tussenhausen (Bayern)

Am Wochenende 22./23.07 war der Württembergische Inline Alpin Kader, zu Gast bei Ruth und Patrick Stimpfle.

Am Samstagmorgen gegen 9:00 trafen sich Trainer und Fahrer bei Ruth und Patrick im Garten. Nach Herzlicher Begrüßung und Besprechung über den Tagesablauf und die Einteilung der Gruppen, verstauten alle Teilnehmer das Equipment Bauten die Zelte auf oder bezogen die zugewiesenen Zimmer. Unmittelbar nach dem üblichen Einzugschaos, wurden Trainingsbekleidung und Inliner angezogen und zu den Trainingsstrecken gefahren. Diese lagen ca. 3 Km außerhalb von Tussenhausen.

Nach ausgiebigem Techniktraining wurde die Mittagspause eingeläutet, die Kadermitglieder konnten dieses Mal kräftesparend den Berg nach unten fahren zum Mittagessen. Ruth Stimpfle und Stephanie Prinzing hatten die Verpflegung von ca. 30 Teilnehmern für 2 Tage bestens geplant und für einen flotten Verpflegungsablauf gesorgt.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück gleich wieder den Berg rauf zum Technik und Stangentraining mit den Trainern Marco und Wolfgang Walz, Mona Sing, Hans-Peter Merk und Berater Patrick Stimpfle. Nach einem anstrengenden, abwechslungsreichen und schönem Trainingswochenende fuhren wir nach ausgiebiger Verabschiedung gegen 17:00 wieder zurück ins Land der Schwaben.

Herzlichen Dank! An Ruth und Patrick die uns in ihrem Heim aufgenommen haben, an die vielen Helfer die auf, abgebaut, organisiert, eingekauft, verpflegt, geschnippelt, geschmiert und gesalbt haben, ohne die so ein Großes Trainingslager nicht möglich wäre.

 

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Montag, 10 Juli 2017 10:13

Tobias Wöhrle macht das Dutzend voll

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Tobias Wöhrle macht das Dutzend voll Downhill-Inlineskater Tobias Wöhrle vom WSV Ebingen (DRIV, Inline-Downhill-Nationalmannschaft) hat sich zum zwölften Mal den Titel des Deutschen Meisters geschnappt. Beim Weltcup-Rennen in Sant’ Ambrogio di Valpolicella/Italien belegte er den fünften Rang, war damit schnellster deutscher Teilnehmer. Allerdings war die Deutsche Meisterschaft für den 38-jährigen Onstmettinger bei der "Ambrose Downhill Challenge" reine Formsache. Sein einziger Konkurrent in der Männer-Klasse, Moritz Nörl, musste berufsbedingt auf das Rennen verzichten. "Deshalb war schon beim Blick auf die Meldeliste klar, dass der Titel an mich gehen würde. Ins Ziel kommen war alles", so Wöhrle. Der DM-Titel bei den Senioren ging an den Allgäuer Theo Frommlet, auf den Wöhrle am Ende einen Vorsprung von rund neun Sekunden herausgefahren hatte.

Nur knapp verpasste Wöhrle beim zweiten Weltcup der Saison einen Platz auf dem Podest. In 3:01,34 Minuten raste er die rund drei Kilometer lange Strecke beim ersten Lauf ins Tal und auf Rang fünf. Im zweiten Durchgang verbesserte er sich zwar auf 3:00,94 Minuten und rückte enger an die vor ihm liegenden Fahrer heran, allerdings blieb es für ihn mit 1,6 Sekunden Rückstand auf den italienischen Sieger Angelo Vecchi bei Rang fünf. Auf den dritten Platz fehlten ihm gerade einmal 0,39 Sekunden.

Im Inline-Cross-Wettbewerb erreicht Wöhrle ebenfalls den fünften Rang. Nachdem er im Halbfinale auf der langen Gerade zwischen der vorletzten und der letzten Kurve die Flucht nach vorne gesucht hatte, wurde er von zwei Rivalen ausgekontert, und so musste er sich mit einem Platz im kleinen Finale begnügen. Dort aber sicherte er sich den Sieg und damit Rang fünf. In der Cross-Gesamtwertung führt der Onstmettinger das Feld punktgleich mit dem Italiener Pablo Tussetto an, im Einzel-Weltcup ist er Dritter.

Foto: Christine Bilecki

Am vergangenen Wochenende wurde der Inline Downhill Time Trial Weltcup, der Inline Downhill Cross Weltcup und die deutsche Meisterschaft in Italien ausgetragen.

Sant‘ Ambrogio di Valpolicella, im Norden Italiens, 15 Kilometer nordwestlich von Verona und nahe dem Gardasee war der Austragungsort der Weltcups und der deutschen Meisterschaft durch die IIDA (International Inline Downhill Association). Mira Börsig von der TG Tuttlingen und Mitglied der Deutschen Inline Downhill Nationalmannschaft startet in der schnellsten und spektakulärsten Inline-Alpin Sportart. Bereits am Samstag durfte sie mit ihren Teamkollegen der Nationalmannschaft erste Trainingsläufe absolvieren.

Am Sonntag starteten die Wettkämpfe des zweiten Weltcups der Saison. Auf einer Streckenlänge von 2,85 Kilometer war nicht nur die Technik, sondern auch die Ausdauer der Sportler gefragt.

Zielsprint Downhill-Cross-Weltcup; von links: Mira Börsig und Martina Paciolla (ITA)

Die 22-jährige Mira Börsig ist eine Geschwindigkeitsfanatikerin und hatte diese bei den Läufen auch perfekt dosiert. So startete sie am Sonntag mit großer Hoffnung in den Downhill-Cross-Weltcup. Hier fahren vier Läufer im direkten Duell gleichzeitig gegeneinander auf der Strecke. In dem überaus stark besetzten Feld konnte die Emmingerin gleich nach dem Start in Führung gehen. Es kam im Laufe des Rennens zu ständigen Positionswechseln, insbesondere auch in den vielen Serpentinenkurven. Kurz nach der letzten Haarnadelkurve setzte Mira noch einmal alles auf eine Karte und zog aus dem Windschatten an ihren Konkurrentinnen, der Italienerin Martina Paciolla und der Französin Emilie Sadoux, vorbei. In der umkämpften letzten Kurve wurde es sehr knapp und Körperkontakte waren unvermeidbar.

Spektakulär war es dann nochmals auf der Zielgeraden durch die Angriffe der beiden Konkurrentinnen. Mira Börsig konnte diesen Angriff durch einen starken Zielsprint abwehren und holte sich damit nach 2016 jetzt erneut ihren Weltcupsieg im Downhill-Cross. Der Nationalmannschaftstrainer Udo Nörl bezeichnete den Lauf von Börsig als „grandiose Vorstellung“.

Des Weiteren konnte sich Mira Börsig (3’08.49 Minuten) im Time Trial durch zwei hervorragende Läufe den zweiten Rang im Weltcup der Einzelfahrt erkämpfen. Sie musste sich lediglich mit einem knappen Rückstand von 1.17 Sekunden ihrer stärksten Konkurrentin aus Italien, Martina Paciolla (3’07.32 Minuten) geschlagen geben. Ihre Nationalmannschaftskollegin Annalena Rettenberger (3’11.18 Minuten) aus Bayern belegte Rang drei.

Bei den ebenfalls in Valpolicella ausgefahrenen Deutschen Meisterschaften sicherte sich Mira Börsig den Titel im Downhill bei den Damen.

Vom 03. bis 06. August 2017 findet der dritte Downhill-Weltcup in Teolo bei Padua (ITA) statt.

Als besonderes Highlight zum Saisonende nehmen Mitglieder der Inline-Downhill und der Inline-Alpin Nationalmannschaft erstmals an den Anfang September stattfinden ‚World Roller Games 2017 in Nanjing (China) teil.

 

Fotos: Christine Bilecki

Bericht: Börsig

Mit einem starken Team war die Auswahl des WRIV beim Ba-Wü-Cup vertreten.

Trainingslager des Ba-Wü Inline-Alpin-Landeskaders 25.05.17 in Schopfloch

Hier ein paar Infos/Neuerungen - vom Vorsitzenden der SK IAD im WRIV.

Die Cupwertungen für DIAC, Ba-Wü-Cup und RegioCup findet ihr auf http://www.rennmeldung.de

DIAC: http://www.rennmeldung.de/cgi-bin/cupwertung.cgi?cwnr=219&rahmen=1 Ba-Wü-Cup: http://www.rennmeldung.de/cgi-bin/cupwertung.cgi?cwnr=220&rahmen=1

RegioCup: http://www.rennmeldung.de/cgi-bin/cupwertung.cgi?cwnr=223&rahmen=1

Diese sind oder werden in den nächsten Tagen auch noch auf den Homepages der Verbände verlinkt.

Bei den Cupwertungen ist auch das jeweils gültige Reglement zum Cup hinterlegt.

Reglement RegioCup: http://www.rennmeldung.de/listen/CupWertung/00223/reglement.pdf

Die DIAC-Punkteliste findet ihr ebenso auf Rennmeldung.de oder auf der DRIV SK IAD - Homepage: https://www.driv-sk-iad.com/inline-alpin/l%C3%A4uferliste/

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