Dienstag, 15 Mai 2018 14:20

Deutschlandpokal Rollkunstlauf in Freiburg - Bericht und Foto

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Adrian Zoller gewinnt Pflicht-Bronze

Natalie Rothenbächer überrascht mit Topleistung in der Kür

Zum traditionellen Internationalen Deutschland-Pokal in der Freiburger Schauenberghalle, dem ersten großen internationalen Leistungstest in dieser Saison, waren auch vier Rollkunstläufer aus der Region nominiert. 250 Teilnehmern aus 22 Nationen präsentierten Rollkunstlauf der Spitzenklasse und einmal mehr konnte man diese Veranstaltung durchaus als kleine Weltmeisterschaft bezeichnen. Die hochkarätigen Teilnehmerfelder, darunter Topathleten vor allem aus Südamerika und natürlich die besten aus Italien, Spanien und Portugal konnten sich sehen lassen. Neu war in diesem Jahr, dass bei den Kürwettbewerben ein neues Wertungssystem eingeführt wurde, welches nun wie bei den Eiskunstläufern gehandhabt wird.

Im Pflichtlaufen der Jugendklasse konnte der 17-jährige Adrian Zoller (RRV Eppingen) seinen bisher größten sportlichen Erfolg verbuchen. Er gewann mit einer prima Leistung die Bronzemedaille mit nur einem halben Punkt Rückstand auf den Italiener Mirco Schiavoni. Robin Gerstenmaier, sein Konkurrent vom REV Heilbronn kam auf Rang fünf und konnte Athleten aus Argentinien und der Schweiz hinter sich lassen. Im Pflichtlauf-Wettbewerb der Meisterklasse kam die DM-Vierte Eleonora Tissen aus Eppingen in einem starken Feld auf einen guten achten Rang. Sie musste sich mit der Rekordzahl von 28 Starterinnen vor allem aus Südamerika auseinander setzen.

Für die größte Überraschung im deutschen Team sorgte jedoch die 17-jährige Heilbronner Gymnasiastin Natalie Rothenbächer im Kürwettbewerb der Junioren. Sie belegte einen hervorragenden sechsten Platz und war damit eine der erfolgreichsten deutschen Kürläuferinnen in Freiburg. Die hervorragende Platzierung hinter der Kolumbianerin Apolinar und vor der Italienerin Marocchi verdankt sie sowohl in der Kurzkür als auch im Kürprogramm ihrer ausdruckstarken tänzerischen Präsentation in wunderschönen Choreographien. Auch Heimtrainerin Erna Schwarz war zufrieden mit ihrem Schützling, die auch schwierige Sprüngen und Waagepirouetten zusammen mit gekonnten Schrittfolgen in den „Tanz auf Rollen“ einbinden konnte.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Foto: R. Gerstenmaier

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