Freitag, 17 Mai 2019 13:43

Internationaler Deutschland-Pokal - Erfolge WRIV

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Platz sechs im Pflichtlaufen für Eleonora Tissen

Platz sechs im Pflichtlaufen für Eleonora Tissen

Natalie erstmals zusammen mit den besten Kürläufern der Welt am Start Beim traditionellen Deutschland-Pokal in der Freiburger Schauenberghalle, dem ersten großen internationalen Leistungstest der Saison, waren auch zwei Rollkunstläuferinnen aus der Region am Start. Über 200 Teilnehmern aus 20 Nationen präsentierten Rollkunstlauf der Spitzenklasse und einmal mehr konnte man diese Veranstaltung durchaus als kleine Weltmeisterschaft bezeichnen. Die hochkarätigen Teilnehmerfelder konnten sich sehen lassen. Darunter waren Topathleten vor allem aus Italien und Spanien sowie Südamerika mit amtierenden Welt- und Europameistern. Im zweiten Jahr wurde nun bei den Kürwettbewerben das neue Wertungssystem RollArt angewandt, das den Berechnungen im Eiskunstlaufen gleicht. Auf 20 Konkurrentinnen traf beim Pflichtlaufen der Meisterklasse Eleonora Tissen vom RRV Eppingen. Die 20-jährige Studentin, die in Freiburg von Trainer Marcel Wagner betreut wurde, zeigte eine hervorragende Präsentation der drei schwierigen Pflichtfiguren und wurde mit 101,6 Punkten Sechste des starken Feldes. Das sind nur 5,6 Punkte weniger als die italienische Bronzemedaillen-Gewinnerin erreichte. Gold und Silber ging an zwei argentinische Athletinnen. Tissen hat sich aufs Pflichtlaufen spezialisiert und wird bei Meisterschaften keine Kürwettbewerbe mehr bestreiten.

Kurzkür Natalie Rothenbächer

Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn musste altershalber zum ersten Mal im Kürwettbewerb der Meisterklasse antreten, wobei ihr Start vor allem beim Kurzprogramm unter keinem guten Stern stand. Die Achtzehnjährige befand sich nämlich in den letzten Abiturprüfungen am Mönchsee-Gymnasium und schrieb am Mittwoch noch die Englisch-Klausur. So konnte sie nicht rechtzeitig in Freiburg sein, um das angesetzte Training mit Musik zu absolvieren. Nervös und mit einigen Fehlern absolvierte sie die Kurzkür und kam auf den 17.Platz. Bei der großen Kür, zu der sie als dritte von 22 Elitesportlern aus vier Kontinenten antrat, konnte sie jedoch ihre Schwierigkeiten fehlerfrei präsentieren und besonders mit ausdrucksstarken und tänzerischen Elementen punkten. Mit dem 14. Rang im Endergebnis beim erstmaligen Treffen mit der Weltelite konnte dann auch Trainerin Jana Kopp zufrieden sein.

Natalie Rothenbächer

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Fotos: Ranier Corbeletti

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